EnergieUSA lockern Sanktionen auf iranisches Öl auf Schiffen
SDA
21.3.2026 - 00:55
Die USA lockern im Iran-Krieg vorübergehend Sanktionen auf iranisches Öl, das sich derzeit auf Schiffen befindet. (Archivbild)
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Die USA lockern im Iran-Krieg vorübergehend Sanktionen auf iranisches Öl, das sich derzeit auf Schiffen befindet. Das US-Finanzministerium teilte mit, Verkauf und Lieferung seien bis zum 19. April erlaubt.
Keystone-SDA
21.03.2026, 00:55
21.03.2026, 00:58
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Mit der Aufhebung von Sanktionen auf Erdöl versuchen die USA, die steigenden Preise für den Rohstoff unter Kontrolle zu bekommen.
US-Finanzminister Scott Bessent hatte die Lockerung bereits am Donnerstag in Aussicht gestellt. Er geht früheren Angaben zufolge von etwa 140 Millionen Barrel (1 Barrel = 159 Liter) aus. Dabei betonte er, dass iranisches Öl weiterhin vom Persischen Golf nach Indien und China exportiert werde. China und Indien sind die wichtigsten Abnehmer des Rohstoffs aus dem Iran.
Jüngst hatten die USA bereits mitgeteilt, dass russisches Öl, das sich bereits auf Schiffen befinde, vorerst wieder straflos verkauft werden dürfe. Die befristete Ausnahme von US-Sanktionen soll bis 11. April gelten.
Durch den Krieg im Iran ist der Schiffsverkehr durch die Strasse von Hormus nahezu zum Erliegen gekommen. Die Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman ist eine der wichtigsten Routen des internationalen Öl- und Gashandels. Die Preise für Öl und Gas waren in der Folge drastisch gestiegen.
Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump Länder, die auf Öltransporte über die Strasse von Hormus angewiesen sind, zur Unterstützung bei einer Sicherung der Schifffahrt aufgerufen.
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«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
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