UmweltVerkehrs-Club ortet «enormen Nachholbedarf» bei Klimamassnahmen
gg, sda
9.1.2025 - 10:15
VCS-Co-Präsidentin Jelena Filipovic kritisierte an der Jahresmedienkonferenz ihres Verbands die politischen Angriffe auf Tempo-30-Zonen.
Keystone
Zehn Jahre nach dem Klimaabkommen von Paris ortet der Umweltverband VCS einen «enormen Nachholbedarf» beim Klimaschutz im Verkehr. Statt Autobahnen auszubauen, müsse vermehrt in umweltfreundliche Lösungen für die Mobilität investiert werden, fordert er.
Keystone-SDA, gg, sda
09.01.2025, 10:15
09.01.2025, 13:17
SDA
Der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) machte an seiner Jahresmedienkonferenz vom Donnerstag in Bern eine Standortbestimmung und nannte seine verkehrspolitischen Schwerpunkte und Forderungen für das Jahr 2025. Er zog dabei eine klimapolitische Zwischenbilanz. Beim Verkehr sei die Schweiz «arg im Verzug», hiess es. Es fehle an «konsequenten Massnahmen».
«Ohne ambitionierte Massnahmen im Verkehr werden wir unsere Klimaziele nicht erreichen – weder die nationalen noch die globalen», liess sich VCS-Vizepräsident Thomas Ruckstuhl in einer Mitteilung zitieren.
Bei der anstehenden Besteuerung von Elektroautos zur Finanzierung der Infrastruktur will der VCS darauf achten, dass die dringend überfällige Elektrifizierung des Strassenverkehrs dadurch nicht verzögert wird.
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
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Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
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Wie Trump kontern? EU beruft Sondergipfel ein
Wie kann die EU Donald Trump kontern? Nach den Zoll-Drohungen des US-Präsidenten im Streit um Grönland befindet sich Europa auf Kollisionskurs mit den Vereinigten Staaten. Bei einem Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs Ende der Woche dürfte es auch um die milliardenschweren Gegenmassnahmen gehen, die der EU als Handelsoption zur Verfügung stehen.
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