Erdölraffinerie in Cressier, Neuenburg: Der Rohstoffhändler Vitol rechnet in den kommenden Jahren trotz Dekarbonisierung mit einem steigenden Energiebedarf. (Archivbild)
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Der Rohstoffhändler Vitol hat im Geschäftsjahr 2024 weniger Umsatz erzielt. Wegen der gesunkenen Energiekosten und der geringeren Preisschwankungen gingen die Erträge auf 331 Milliarden US-Dollar von 403 Milliarden im Vorjahr zurück.
Keystone-SDA
24.03.2025, 14:00
SDA
Das tägliche Handelsvolumen mit Rohöl und Ölprodukten sank leicht auf 7,2 Millionen Barrel pro Tag, wie der Konzern am Montag mitteilte. Abgenommen habe dabei vor allem die Nachfrage nach Benzin und Diesel für den Strassenverkehr. Dies sei zum grossen Teil durch Zuwächse bei Kerosin und Rohbenzin wettgemacht worden.
Deutlich zugelegt haben die Handelsvolumen dagegen beim Flüssiggas. Dort stieg der Absatz um 10 Prozent auf 19,4 Millionen Tonnen Rohöl-Äquivalente, wie es weiter heisst. Insbesondere die Nachfrage aus Asien sei gross gewesen.
Mit Blick auf die kommenden Jahre geht Vitol davon aus, dass die globale Energienachfrage trotz der fortschreitenden Dekarbonisierung weiter steigen wird. Während die Öl-Nachfrage langfristig nachlassen dürfte, bestehe bei erneuerbaren Energiequellen und Metallen noch Potenzial.
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