FinanzmarktVolksinitiative fordert klima- und umweltfreundlichen Finanzplatz
SDA
16.4.2026 - 11:30
Mitglieder des Komitees hinter der Finanzplatz-Initiative reichen die gesammelten rund 145'000 Unterschriften bei der Bundeskanzlei in Bern ein.
Keystone
Der Finanzplatz Schweiz soll künftig mit seinen weltweiten Geschäften das Klima und die Umwelt nicht mehr belasten. Das fordert die Finanzplatz-Initiative. Die Unterschriften sind am Donnerstag in Bern eingereicht worden.
Keystone-SDA
16.04.2026, 11:30
16.04.2026, 12:15
SDA
Rund 145'000 Unterschriften wurden für die Initiative «Für einen nachhaltigen und zukunftsgerichteten Finanzplatz Schweiz» eingereicht, wie der WWF Schweiz am Donnerstag schrieb. Schweizer Finanzakteure richteten heute mit Geschäften im Ausland grosse Schäden an, wird die Finanzplatz-Initiative begründet.
Freiwillige Branchenlösungen und Selbstregulierungen seien wenig wirksam. Deshalb brauche es einen Verfassungartikel und Verbindlichkeit. Würden Finanzströme von umweltschädlichen Aktivitäten weggelenkt, bringe das den Umstieg auf eine nachhaltige Wirtschaft voran. Das stärke den Finanzplatz langfristig.
Zum Initiativkomitee gehören Vertreterinnen und Vertreter von SP, Mitte-Partei, FDP, Grünen, GLP und EVP sowie der Finanzbranche der Zivilgesellschaft.
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
14.05.2026
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
29.01.2026
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik
Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
23.01.2026
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik