Rekordgrosse US-Delegation kommtWEF bestätigt Teilnahme von Trump – auch Selenskyj kommt
SDA
13.1.2026 - 14:43
US-Präsident Donald Trump wird am World Economic Forum 2026 in Davos teilnehmen.
sda
US-Präsident Donald Trump wird am World Economic Forum 2026 in Davos teilnehmen. Er reist mit einer rekordgrossen US-Delegation an. Auch Selenskyj wird vor Ort sein.
US-Präsident Donald Trump wird am World Economic Forum 2026 in Davos teilnehmen – seine Teilnahme wurde am Dienstag bestätigt.
Er reist mit der grössten US-Delegation an, die je am WEF war.
Neben ihm werden auch zahlreiche weitere Staats- und Regierungschefs erwartet, darunter Chinas Vertreter, Ursula von der Leyen, Wolodimir Selenskyj und Argentiniens Präsident Javier Milei.
US-Präsident Donald Trump wird definitiv am World Economic Forum 2026 in Davos GR teilnehmen. Das Wirtschaftsforum bestätigte am Dienstag Trumps Teilnahme am Treffen. Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wird nach Graubünden reisen.
Das WEF 2026 nehme historische Dimensionen an, sagte der Chef des Weltwirtschaftsforums (WEF), Børge Brende, vor den Medien. Die Jahresversammlung finde vor dem komplexesten geopolitischen Hintergrund seit 1945 statt. Er hoffe in Davos auf den «Spirit» des Dialogs, um die Welt voranzubringen.
Über 3000 Teilnehmende würden erwartet, davon 64 Staatschefs und sechs von sieben G7-Leadern. Neben rund 1700 «Key-Business-Leadern» würden 850 Wirtschaftsführer aus aller Welt erwartet. Insgesamt nehmen Vertreterinnen und Vertreter aus 130 Ländern teil, wie Brende weiter sagte.
Das Augenmerk liege unter anderem auf den Themen Ukraine, Iran, Gaza und Venezuela. Man erwarte dieses Jahr zudem eine grosse Delegation aus Afrika.
Das Programm sei um fünf Bereiche herum strukturiert, die miteinander korrespondierten, darunter das zunehmend wettbewerbsorientierte geopolitische und geoökonomische Umfeld, Sicherheit, Diplomatie und humanitäre Hilfe, sagte der geschäftsführende Direktor des WEF, Mirek Dušek.
Das WEF 2026 beginnt kommenden Montag und dauert bis 23. Januar.
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Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
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und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
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