WetterWegen Minustemperaturen müssen Flugzeuge in Zürich enteist werden
SDA
7.1.2026 - 15:41
Die Deicing-Teams befreien die Tragflächen der Flugzeuge am Flughafen Zürich von Schnee und Eis.
Keystone
Die kalten Wintertage verursachen Mehrarbeit am Flughafen Zürich. Damit der Betrieb aufrecht erhalten werden kann, müssen die Flugzeuge enteist werden. Verspätungen können nicht ausgeschlossen werden.
Keystone-SDA
07.01.2026, 15:41
SDA
Schnee und Eis auf den Tragflächen beeinflusst die Aerodynamik und damit den Auftrieb. Deshalb sind derzeit so genannte Deicing-Teams am Flughafen Zürich im Einsatz, also Enteisungsteams.
Häufig betroffen seien Flugzeuge, die über Nacht draussen gestanden hätten, erklärt eine Sprecherin der Enteisungsteams von Swissport. In den frühen Morgenstunden komme es daher zu vielen Enteisungen. Ebenso am späten Abend, wenn die Temperaturen wieder sinken.
«An einzelnen Tagen werden weit über 100 Enteisungen am Flughafen Zürich durchgeführt», sagte sie. Seit Oktober führte Swissport bereits 1700 De-Icings durch. Ob die Massnahme nötig ist, entscheidet jeweils die Pilotin oder der Pilot.
Je nach Flugzeugtyp und Wettersituation dauert der Enteisungsprozess zwischen drei und vier Minuten. Bei Frost kann das Prozedere aber auch 20 bis 30 Minuten in Anspruch nehmen, wenn das Flugzeug zusätzlich von Schnee befreit werden muss. «Verspätungen können nicht ausgeschlossen werden», sagte ein Flughafensprecher auf Anfrage von Keystone-SDA.
Flüge trotz Nachtsperre
Wegen des Winterwetters können Flüge vereinzelt auch mit einer Ausnahmebewilligung während der Nachtsperre starten oder landen. «Es handelt sich um ein paar wenige Flüge pro Woche», sagte der Sprcher.
Auf die anhaltend kalten Temperaturen sei der Flughafen Zürich insgesamt gut vorbereitet. «Der Betrieb verläuft aktuell stabil.» Ob dies so bleibt, hängt vom Wetter in den kommenden Tagen ab. Bei intensivem Schneefall mit Scheeräumungen auf den Pisten und Vorfeldern könnten Verspätungen nicht vermieden werden.
Wie kann die EU Donald Trump kontern? Nach den Zoll-Drohungen des US-Präsidenten im Streit um Grönland befindet sich Europa auf Kollisionskurs mit den Vereinigten Staaten. Bei einem Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs Ende der Woche dürfte es auch um die milliardenschweren Gegenmassnahmen gehen, die der EU als Handelsoption zur Verfügung stehen.
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Der Fed-Chef sieht darin allerdings nur einen Vorwand:
O-Ton Jerome Powell, Chef der US-Notenbank
«Es geht darum, ob die Fed die Zinssätze weiterhin auf Grundlage von Fakten und wirtschaftlichen Gegebenheiten festlegen kann – oder ob die Geldpolitik stattdessen von politischem Druck oder Einschüchterung bestimmt wird.»
Die demokratische Senatorin Elizabeth Warren wirft Trump eine «korrupte Übernahme» der Zentralbank vor. Warum Trumps Justizministerium ausgerechnet jetzt gegen Powell vorgeht, ist unklar. Dessen Amtszeit endet ohnehin im Mai. Trump will noch im Januar seinen Wunschkandidaten für die Nachfolge auf dem Chefposten der Federal Reserve bekanntgeben.
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