MärkteWeisses Haus verweist bei fallenden Börsenkursen auf Investitionen
SDA
10.3.2025 - 23:33
Das Weisse Haus versucht mit vergangenen Erfolgen Trumps zu beschwichtigen. (Archivbild)
Keystone
Die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump hat die Börsen nervös gemacht. Das Weisse Haus verwies hinsichtlich der fallenden Kurse an der Wall Street auf Zusagen der Industriebosse.
Keystone-SDA
10.03.2025, 23:33
SDA
Seit der Wahl von Präsident Donald Trump hätten diese auf die «America First»-Agenda inklusive Zöllen und Deregulierungen mit Investitionszusagen in Billionenhöhe reagiert, sagte ein Sprecher.
Dadurch entstünden Tausende neue Arbeitsplätze, wie sich bereits in der Vergangenheit gezeigt habe. «Präsident Trump hat in seiner ersten Amtszeit für ein historisches Wachstum bei Arbeitsplätzen, Löhnen und Investitionen gesorgt und wird dies auch in seiner zweiten Amtszeit tun», sagte der Sprecher.
Nach der jüngsten Stabilisierung waren die US-Börsen teils deutlich unter Druck geraten. Angesichts von Trumps turbulenter Zollpolitik macht sich in den USA zunehmend Angst vor negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft breit. Darunter litten vor allem die konjunktursensiblen Technologiewerte.
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Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
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Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
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Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
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