Tourismus und FreizeitWeniger Gäste der Bergbahnen trotz starkem Saisonende
SDA
6.5.2026 - 08:08
Der Oberalppass mit viel Schnee am 24. April 2026. (Archivbild)
Keystone
Die Schweizer Bergbahnen haben im Winter 2025/26 insgesamt zwei Prozent weniger Gäste als im Vorjahr verzeichnet. Ein starker April und ein gutes Saisonende konnten den verhaltenen Start in die Saison jedoch fast vollständig kompensieren.
Keystone-SDA
06.05.2026, 08:08
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Der Saisonstart bis Mitte Dezember war mit einem Minus von 37 Prozent sehr schlecht angelaufen, wie der Branchenverband Seilbahnen Schweiz (SBS) am Mittwoch mitteilte. Auch während der Feiertage bis am 15. Januar benutzten 14 Prozent weniger Personen die Bahnen als im Vorjahr.
Nach starken Schneefällen Ende März führte der trockene und milde April zum Ende der Saison noch einmal zu sehr guten Pistenbedingungen. Dazu kamen in den unteren Regionen bereits die ersten Wandernden. So konnten die Bergbahnen für die Zeit ab Mitte März ein Plus von 28 Prozent bei den Ersteintritten verzeichnen und den schwachen Saisonstart fast kompensieren.
Unterschiede je nach Höhenlage
Die Entwicklung der Gästezahlen hing stark von der Höhenlage der Skigebiete ab. Destinationen oberhalb von 2000 Metern über Meer bewegten sich auf dem Niveau des Vorjahres. Gebiete in mittleren Lagen zwischen 1500 und 2000 Metern verzeichneten einen Rückgang von drei Prozent.
Am stärksten betroffen waren Anlagen unterhalb von 1500 Metern mit einem Minus von sechs Prozent. Der entscheidende Faktor war laut dem Verband die Schneesicherheit und die technische Beschneiung. Deren Mangel führte vor allem in kleineren Skigebieten zu Problemen.
Wallis, Waadt und Freiburg im Plus
Regional zeigten sich deutliche Unterschiede. Ein leichtes Wachstum gegenüber dem Vorwinter wiesen das Wallis sowie die Waadtländer und Freiburger Alpen mit je zwei Prozent auf. Auch das Tessin schloss mit einem Plus von einem Prozent ab.
Die übrigen Regionen meldeten Verluste. Am deutlichsten fielen diese in der Ostschweiz mit minus neun Prozent aus, gefolgt von der Zentralschweiz mit minus fünf Prozent.
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