LuftverkehrWintersturm in den USA: Swiss annulliert mehrere Flüge vorsorglich
SDA
23.1.2026 - 16:58
Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss hat angesichts des in den USA erwarteten Wintersturms mehrere Flüge vorsorglich gestrichen. (Archivbild)
Keystone
Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss hat angesichts des in den USA erwarteten Wintersturms mehrere Flüge vorsorglich gestrichen. Man beobachte die Situation und werde bei Bedarf weitere Anpassungen am Flugprogramm vornehmen, hiess es am Freitagabend auf Anfrage.
Keystone-SDA
23.01.2026, 16:58
23.01.2026, 17:49
SDA
Am Wochenende werde es an mehreren Flughäfen an der US-Ostküste sowie in Kanada zu Verspätungen oder Flugannullierungen kommen, teilte die Swiss weiter mit. Daher wurden für den kommenden Samstag zwei Flüge gestrichen, nämlich einer von Zürich nach Chicago sowie einer von Chicago nach Zürich.
Für den Sonntag annullierte die Lufthansa-Tochter zudem drei Flüge nach New York sowie einen Rückflug nach Zürich. Hinzu kommen Flüge von Zürich nach Boston, Newark und Washington D. C. Und auch für den kommenden Montag strich die Swiss fünf Flüge: je einen von New York nach Zürich und Genf, je einen von Newark und Boston nach Zürich sowie einen von Washington nach Zürich.
Insgesamt seien von den Flugstreichungen rund 2600 Passagiere betroffen, hiess es weiter. Man bedauere die Unannehmlichkeiten für die betroffenen Passagiere sehr, teilte eine Swiss-Sprecherin auf Anfrage weiter mit. Die Fluggäste würden direkt informiert und bei Bedarf bei der Umbuchung auf alternative Reiseoptionen unterstützt.
Medienberichten zufolge könnte es den heftigsten Wintersturm der USA der vergangenen Jahre geben. Dieser könnte den Süden, den Mittleren Westen und die Ostküste mit der Millionenmetropole New York und der US-Hauptstadt Washington heimsuchen. Die Rede ist in US-Medien von einem «Monstersturm». Zahlreiche US-Bundesstaaten haben Notfallvorkehrungen getroffen und Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, zu Hause zu bleiben.
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
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«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
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und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
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