FinanzdienstleisterZinsen auf Sparkonten weiter rückläufig
SDA
22.1.2026 - 08:00
Auf Schweizer Sparkonten gibt es immer weniger Zinsen. Eine Reihe von Banken bezahlt gar keinen Zins auf Sparkonti mehr.(Symbolbild)
Keystone
Schweizer Sparerinnen und Sparer müssen sich mit immer tieferen Zinsen begnügen. Eine Reihe von Banken bezahlt gar keinen Zins auf Sparkonti mehr. Die Unterschiede zwischen den Instituten seien derzeit besonders gross, stellt der Vergleichsdienst Moneyland.ch fest.
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22.01.2026, 08:00
22.01.2026, 16:07
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Im Durchschnitt erhalten erwachsene Sparer noch einen Zins von 0,11 Prozent auf einem Schweizer Sparkonto, wie Moneyland.ch in einem am Donnerstag veröffentlichten Vergleich der Zinssätze bei 85 Schweizer Banken feststellt: Auf ein Guthaben von 1000 Franken gibt es damit durchschnittlich noch eine Verzinsung von 1,10 Franken pro Jahr. Noch vor einem halben Jahr habe der Durchschnitt bei 0,18 Prozent gelegen.
Die besten Konditionen erhalten Sparerinnen und Sparer bei Regionalbanken. So erhalten sie auf einem Sparkonto der Waadtländer Caisse d'Epargne d'Aubonne einen Zins von 1 Prozent. Der Haken: Pro Jahr können nur maximal 10'000 Franken ohne Kündigung bezogen werden. Am oberen Ende liegen die Sparzinsen etwa auch bei der Ersparniskasse Rüeggisberg (0,4%) oder bei der Bank EKI (0,3%).
Tiefere Zinsen bieten die grösseren Banken. Dabei liegt etwa die Basler Kantonalbank mit einer Verzinsung von 0,1 Prozent noch an der Spitze der Vergleichsliste. Sparzinsen von 0,05 Prozent gibt es bei den Raiffeisen-Banken, der Zürcher Kantonalbank (ZKB) oder der Grossbank UBS. Am unteren Ende der Skala steht Postfinance, die auf Sparkonten für Erwachsene derzeit keinen Zins bezahlt.
Gesunken sind die Sparzinsen auch bei Smartphone-Banken, nachdem diese in der Vergangenheit noch mit vergleichsweise guten Konditionen geworben hatten. Während die Zak noch einen Sparzins von 0,2 Prozent bietet, gibt es bei den Schweizer Marktführern Yuh und Neon gar keinen Zins auf Sparguthaben mehr.
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
29.01.2026
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik
Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
23.01.2026
Wie Trump kontern? EU beruft Sondergipfel ein
Wie kann die EU Donald Trump kontern? Nach den Zoll-Drohungen des US-Präsidenten im Streit um Grönland befindet sich Europa auf Kollisionskurs mit den Vereinigten Staaten. Bei einem Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs Ende der Woche dürfte es auch um die milliardenschweren Gegenmassnahmen gehen, die der EU als Handelsoption zur Verfügung stehen.
20.01.2026
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
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