InternetZoom erfreut Anleger trotz mauen Wachstums und roten Zahlen
SDA
27.2.2023 - 23:18
Der Boom beim Videokonferenzanbieter Zoom lässt nach der Corona-Pandemie nach. (Archivbild)
Keystone
Beim Videokonferenzdienst Zoom flacht das Wachstum nach dem Boom zu Beginn der Pandemie weiter ab. Im vierten Quartal stiegen die Erlöse im Jahresvergleich um vier Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen am Montag nach US-Börsenschluss bekanntgab.
Keystone-SDA
27.02.2023, 23:18
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Unterm Strich verbuchte Zoom einen Quartalsverlust von 104,1 Millionen Dollar, nach einem Gewinn von 490,5 Millionen vor einem Jahr. Bei Anlegern kam der Geschäftsbericht dennoch gut an. Die Aktie reagierte nachbörslich zunächst mit einem Kurssprung von über sechs Prozent. Zoom übertraf die Markterwartungen mit seiner Gewinnprognose für das laufende Vierteljahr deutlich.
Nachdem Zoom in der Corona-Krise zu den Gewinnern zählte und stark vom Trend zum Homeoffice profitierte, stehen die Zeichen inzwischen schon länger auf Abschwung. Im Februar kündigte die Firma angesichts der ungewissen Wirtschaftslage einen grossen Stellenabbau an. Etwa 15 Prozent der Belegschaft – rund 1300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – sollte demnach gekündigt werden.
Zoom hatte während der Pandemie eine Einstellungsoffensive gestartet, die sich in Nachhinein als überdimensioniert herausstellte. Um Geld zu sparen, werden auch dem Topmanagement Bezüge gekürzt und Boni gestrichen. Vorstandschef Eric Yuan will sein Gehalt in diesem Geschäftsjahr um 98 Prozent senken.
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
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«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik
Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
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Wie Trump kontern? EU beruft Sondergipfel ein
Wie kann die EU Donald Trump kontern? Nach den Zoll-Drohungen des US-Präsidenten im Streit um Grönland befindet sich Europa auf Kollisionskurs mit den Vereinigten Staaten. Bei einem Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs Ende der Woche dürfte es auch um die milliardenschweren Gegenmassnahmen gehen, die der EU als Handelsoption zur Verfügung stehen.
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