VersicherungenZurich hebt Beazley-Offerte an und einigt sich mit Verwaltungsrat
SDA
4.2.2026 - 08:49
Die Zurich-Gruppe macht Fortschritte in der geplanten Übernahme des britischen Spezialversicherers Beazley. (Archivbild)
Keystone
Die Zurich-Gruppe kommt betreffend der geplanten Übernahme des britischen Spezialversicherers einen grossen Schritt weiter. Sie hebt den Preis erneut an und erhält dafür Unterstützung vonseiten des Verwaltungsrats der Briten.
Keystone-SDA
04.02.2026, 08:49
SDA
Zurich und der Verwaltungsrat von Beazley hätten sich im Grundsatz über die finanziellen Bedingungen zu einem allfälligen Kaufangebot an die Beazley-Aktionärinnen und -Aktionäre geeinigt, heisst es am Mittwoch in einer Mitteilung.
Neu bietet die Zurich gesamthaft 1335 britische Pence je Beazley-Aktie. Dieser Preis setze sich aus einer Barofferte von 1310 Pence und einer Beazley-Dividende zusammen. Dieses Angebot bewerte Beazley Insurance mit rund 8,0 Milliarden Pfund, hiess es weiter.
Zuletzt hatte sich der Verwaltungsrat von Beazley kritisch zu den Avancen der Zurich geäussert und das Angebot als zu tief zurückgewiesen. Mitte Januar hatte die Zurich je Beazley-Aktie einen Preis von 1280 Pence je Aktie geboten.
Mit Beazley will Zurich das Geschäft mit Spezialversicherungen weltweit ausbauen. Gemeinsam würden die beiden Gruppen in der Spezialversicherung ein Prämienvolumen von rund 15 Milliarden US-Dollar erzielen. Dieser Bereich der Zurich brachte zuletzt im Jahr 2024 allein Prämieneinnahmen von rund 9 Milliarden Dollar auf die Waage.
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
29.01.2026
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik
Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
23.01.2026
Wie Trump kontern? EU beruft Sondergipfel ein
Wie kann die EU Donald Trump kontern? Nach den Zoll-Drohungen des US-Präsidenten im Streit um Grönland befindet sich Europa auf Kollisionskurs mit den Vereinigten Staaten. Bei einem Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs Ende der Woche dürfte es auch um die milliardenschweren Gegenmassnahmen gehen, die der EU als Handelsoption zur Verfügung stehen.
20.01.2026
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik