VersicherungenZurich legt in der Schaden- und Lebensversicherung zu
SDA
6.11.2025 - 07:15
Zurich Versicherung wächst sowohl im Schaden- als auch im Lebengeschäft (Archivbild)
Keystone
Die Zurich-Gruppe bleibt auf Wachstumskurs. In den ersten neun Monaten 2025 hat der Versicherungskonzern in der Schaden- und Unfallversicherung (P&C) weiter zugelegt und in der Lebensversicherung mehr Neugeschäft verbucht als noch in der Vorjahresperiode.
Keystone-SDA
06.11.2025, 07:15
SDA
Von Januar bis September sind die Bruttoprämien in der P&C-Sparte um 8 Prozent auf 38,9 Milliarden US-Dollar angestiegen, wie Zurich am Donnerstag mitteilte. Die seit IFRS-Umstellung veröffentlichte Zahl zum Versicherungsumsatz nahm im Berichtszeitraum ebenfalls um 8 Prozent auf 35,8 Milliarden zu.
In der Lebensversicherung steht im Neunmonats-Update das Neugeschäft im Fokus: Dabei lag der Barwert der Prämien aus dem Neugeschäft mit 14,7 Milliarden Dollar um 16 Prozent über Vorjahr.
Der US-Partner Farmers, für den die Zurich Dienstleistungen erbringt und dafür Gebühren einnimmt, ist in den ersten neun Monaten ebenfalls gewachsen. Die Prämieneinnahmen stiegen um 5 Prozent auf 22,6 Milliarden Dollar, wie es hiess.
Mit den vorgelegten Zahlen hat Zurich die Erwartungen der Analysten bei der P&C-Sparte übertroffen. Diese hatten im Vorfeld (AWP-Konsens) einen Versicherungsumsatz in Höhe von 37,7 Milliarden Dollar erwartet. Die Leben-Neugeschäftsprämien hatten sie mit 15,0 Milliarden etwas höher erwartet. Angaben zu den Gewinnzahlen gibt der Konzern zu den ersten neun Monaten keine ab.
Derweil blieben die Schäden aus Naturkatastrophen in den ersten neun Monaten deutlich unter dem Vorjahresniveau. Das sei auf eine Kombination aus weniger Ereignissen in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 und einer differenzierten Risikoselektion zurückzuführen, schreibt Zurich.
Wadephul: China signalisiert Entgegenkommen bei Seltenen Erden
STORY: Bundesaussenminister Johann Wadephul hat bei seinem nachgeholten Besuch in Peking nach eigenen Angaben in Wirtschaftsfragen Fortschritte verbuchen können. Unter anderem äusserte er sich dort am Montag zum Thema Versorgung Deutschlands und Europas mit den Seltenen Erden. O-Ton Johann Wadephul (CDU), Bundesaussenminister: «Es ist gut, dass so ein substanzieller Kontakt stattfinden kann. Es waren heute offene und intensive Gespräche; Gespräche, die dazu da sind, immer wieder auszuloten, wie man gerade bei schwierigen Fragen vorankommen kann. Wir haben gute, konstruktive Gespräche geführt.»://: «Wir Europäer wollen wirtschaftliche Zusammenarbeit mit China. Wir scheuen auch keinen Wettbewerb, aber dieser muss auf Regeln basieren und fair sein. Wir hören, dass die chinesische Seite durchaus Verständnis hierfür hat. Wir wissen, dass wir unsere Wettbewerbsfähigkeit steigern müssen. Aber unsere chinesischen Gesprächspartner wissen auch, dass die Europäische Kommission die Wettbewerbsbedingungen genau beobachtet und sich auch immer vorbehalten muss, selbst aktiv zu werden.»://: «Es ist gut zu hören, dass dies auch im chinesischen Interesse ist. Man will einander ein verlässlicher Handelspartner und ein verlässlicher Wirtschaftspartner sein und auch als ein solcher gelten. Und es ist auch gut, von chinesischer Seite zu hören, dass man sich besonderen Engpässen auf deutscher und europäischer Seite mit besonderer Priorität widmen will.»://: «China hat versichert, dass man sehr konstruktiv an die Prüfung dieser Anträge herangehen wird und dass es keinerlei Bestrebungen gibt, gerade deutsche Unternehmen hier mit grösseren Problemen zu belasten. Das halte ich für eine gute Zusage und ermutige jetzt die deutsche Wirtschaft, hier jetzt konkret in die Beantragung hineinzugehen.»://: «Wir wollen Handelsbarrieren abbauen, aber das setzt voraus, dass auch China hier Massnahmen ergreift, die die Effekte der Überproduktion in Europa nicht zu stark werden lassen.» Bei Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine habe er hingegen keine nennenswerten Zugeständnisse der chinesischen Führung erhalten.
08.12.2025
EU dreht russischen Gashahn zu: Steigen die Preise?
Die EU dreht den Gashahn zu: Bis spätestens Ende 2027 will Brüssel vollkommen unabhängig von russischem Erdgas sein. Damit wollen sich die EU-Staaten langfristig unabhängig von Energieimporten aus Russland und damit weniger erpressbar machen. Zudem wird es Russland erschwert, seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine mit den Milliardengewinnen aus Energielieferungen zu finanzieren.
05.12.2025
Juso-Erbschaftssteuerinitiative ist am Ständemehr gescheitert
In der Schweiz wird es vorderhand keine nationale Erbschaftssteuer zugunsten des Klimas geben. Die Juso-Volksinitiative «für eine Zukunft» ist gemäss Angaben des Bundesamts für Statistik (BFS) am Ständemehr gescheitert. Applaus gab es bei den Abstimmungssiegern aber auch bei den Verlierern, der Juso. «Wir haben es geschafft, über ein Jahr über unsere grössten Krisen zu sprechen», so die Juso-Präsidentin Mirjam Hostetmann.
30.11.2025
Wadephul: China signalisiert Entgegenkommen bei Seltenen Erden
EU dreht russischen Gashahn zu: Steigen die Preise?
Juso-Erbschaftssteuerinitiative ist am Ständemehr gescheitert