blue News Logo
  • Openairs
  • Sport
  • Schweiz
  • Ausland
  • Fussball
  • People
  • Filme & Serien
  • MyTech
  • Lifestyle
  • 24h-Ticker
blue News Logo
  • Openairs
  • Sport
  • Schweiz
  • Ausland
  • Fussball
  • People
  • Filme & Serien
  • MyTech
  • Lifestyle
  • 24h-Ticker
blue NewsSchweizAuslandWirtschaftNews-TickerSportFussballMyTechFilme & SerienTalks & InterviewsPeopleLifestyleWetterHoroskopVideos
KarriereArbeiten bei blueJobs
blue+blue Sportblue SuperMaxblue Premiumblue Video
blue CinemaKinoprogrammDemnächst im KinoAngeboteblue Cinema Memberclub
Swisscom PrivatkundenMobileInternetTVKombi-AboGeräteHilfe & SupportSwisscom Community
DirekteinstiegE-Mail LoginmySwisscomSwisscom ShopsmyAimyCloudblue TV Player
blue News
SchweizAuslandWirtschaftNews-TickerSportFussballMyTechFilme & SerienTalks & InterviewsPeopleLifestyleWetterHoroskopVideos
Karriere
Arbeiten bei blueJobs
blue+
blue Sportblue SuperMaxblue Premiumblue Video
blue Cinema
KinoprogrammDemnächst im KinoAngeboteblue Cinema Memberclub
Swisscom Privatkunden
MobileInternetTVKombi-AboGeräteHilfe & SupportSwisscom Community
Direkteinstieg
E-Mail LoginmySwisscomSwisscom ShopsmyAimyCloudblue TV Player
WerbungRechtlichesDatenschutzImpressumPublizistische Leitlinienblue News AppFAQ
DEFRITEN
DEFRITEN
StartseiteChevron rechtsNewsChevron rechtsWirtschaft

Fehler gefunden?

Jetzt melden

Fünf Fragen an Seco-Chefin

Was bedeuten die neuen Zollandrohungen von Trump?

Seco-Direktorin Helene Budliger Artieda hat sich am Swiss Economic Forum 2026 unter anderem zu den neuen US-Zollandrohungen geäussert. (Archivbild)

Seco-Direktorin Helene Budliger Artieda hat sich am Swiss Economic Forum 2026 unter anderem zu den neuen US-Zollandrohungen geäussert. (Archivbild)

Bild: Keystone

US-Präsident Donald Trump droht der Schweiz erneut mit zusätzlichen Strafzöllen. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AWP sagt Seco-Direktorin Helene Budliger Artieda, wie stark die Unternehmen leiden und wie sich die Schweiz gegen die US-Vorwürfe wehrt.

Redaktion blue News
Keystone-SDA

Redaktion blue News, Keystone-SDA

05.06.2026, 20:23•05.06.2026, 20:51

Was bedeuten die neuen Zollandrohungen für die Schweiz?

Helene Budliger Artieda: Für uns war klar, dass die Geschichte rund um die US-Zölle nicht beendet ist. Die Schweiz wusste, dass es diese Untersuchungen gibt, und wir wehren uns vehement gegen die Vorwürfe. Die Schweiz verurteilt jede Form von Zwangsarbeit. Es sieht danach aus, dass zu den meist begünstigten Zöllen Zusatzzölle von 12,5 Prozent dazukommen könnten. Das wäre eine Verschlechterung zum Status Quo von 2,5 Prozent. Man hört aber auch, dass es weiterhin Ausnahmen für Produkte geben soll, die es in den USA nicht gibt oder die dort nicht wachsen, wie zum Beispiel Bananen.

Welche Folgen könnte die Untersuchung zu Überkapazitäten haben?

Das wissen nur die USA. Wir haben deutlich darauf hingewiesen, dass in der Schweiz zu klar teureren Bedingungen produziert wird. Daraus zu schliessen, dass wir mit billigen Preisen und schlechter Qualität auf den US-Markt kommen, ist schwierig zu verstehen. Zudem ist die liberale Schweiz grundsätzlich nicht für umfangreiche Subventionen bekannt.

Wie sehr leiden die Schweizer Firmen?

Die Schweizer Wirtschaft zeigt sich einmal mehr sehr resilient, auch dank ihrer breiten Diversifizierung, beispielsweise in den Bereichen Life Sciences, Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie, Uhren sowie Nahrungsmittel, dort etwa mit einem der grössten Kaffee-Exporteure der Welt. Die Schweizer Regionen sind unterschiedlich betroffen. Besonders im Jurabogen ist die Kurzarbeit im vergangenen Jahr relativ rasch angestiegen. Auch in der Zentralschweiz und im Tessin gibt es Cluster von exportorientierten Industriefirmen, die leiden.

Vertreter von Schweizer Privatunternehmen sind im November 2025 in die USA gereist und wollten US-Präsident Donald Trump auf die Folgen der hohen Zölle aufmerksam machen. Das hat in der Schweiz auch Kritik ausgelöst.

Ich bin den Unternehmern, die sich engagiert haben, sehr dankbar. Mit der Aussage, sie hätten das nur aus Geschäftsinteresse gemacht, habe ich grosse Mühe. Sie wollten der Schweiz helfen – denn wäre es um rein private Interessen gegangen, dann hätten sie das auch ohne unser Zutun machen können. Die Zusammenarbeit zwischen Bundesrat, Verwaltung und Privatsektor ist wichtig und grundsätzlich auch üblich in der Schweiz, auch ausserhalb von Verhandlungen. Mit einem kleinen 9-Millionen-Einwohner-Markt muss sie etwas in die Waagschale werfen können.

Wann kommt der rechtsverbindliche Zoll-Deal mit den USA?

Das müssen Sie den US-Handelsbeauftragten fragen. Ich kann nur sagen: Parallel zu den Untersuchungen finden weiterhin intensive Verhandlungen statt. Die temporären Zölle wegen des angeblich schweren Zahlungsbilanzdefizits laufen am 24. Juli aus.

00:51

15 statt 10 Prozent: Trump legt nach Zoll-Niederlage nach

15 statt 10 Prozent: Trump legt nach Zoll-Niederlage nach

Mehr zum Thema

Energie

IEA warnt: Aufflammender Iran-Krieg setzt Ölversorgung unter Druck

Getränke

Weltweit wurden 1,4 Milliarden Liter weniger Bier gebraut

«Sind nicht erpressbar»
«Sind nicht erpressbar»

Angriff auf Stadler Rail – Hacker fordern 10 Millionen

Aussenhandel

Schweizer Exporte im Juni vom Rückgang bei Pharmaprodukten belastet

Meistgelesen

1Ski-Talent (18) erleidet zwei Herzstillstände und beendet Karriere
2Pentagon geht das Geld aus – was Hegseth jetzt plant
3Vater und Tochter sterben bei Unfall – Retter «kommen an ihre Grenzen»
4Töff-Fahrschülerin (16) stürzt auf Autobahn und gerät unter Lastwagen – tot
5Zwei Männer geraten mit Stand Up Paddles auf Aare in Not – einer stirbt
Was bedeuten die neuen Zollandrohungen von Trump?