blue News Logo
  • Fussball WM
  • Openairs
  • Sport
  • Schweiz
  • Ausland
  • Fussball
  • People
  • Filme & Serien
  • MyTech
  • Lifestyle
  • 24h-Ticker
blue News Logo
  • Fussball WM
  • Openairs
  • Sport
  • Schweiz
  • Ausland
  • Fussball
  • People
  • Filme & Serien
  • MyTech
  • Lifestyle
  • 24h-Ticker
blue NewsSchweizAuslandWirtschaftNews-TickerSportFussballMyTechFilme & SerienTalks & InterviewsPeopleLifestyleWetterHoroskopVideos
KarriereArbeiten bei blueJobs
blue+blue Sportblue SuperMaxblue Premiumblue Video
blue CinemaKinoprogrammDemnächst im KinoAngeboteblue Cinema Memberclub
Swisscom PrivatkundenMobileInternetTVKombi-AboGeräteHilfe & SupportSwisscom Community
DirekteinstiegE-Mail LoginmySwisscomSwisscom ShopsmyAimyCloudblue TV Player
blue News
SchweizAuslandWirtschaftNews-TickerSportFussballMyTechFilme & SerienTalks & InterviewsPeopleLifestyleWetterHoroskopVideos
Karriere
Arbeiten bei blueJobs
blue+
blue Sportblue SuperMaxblue Premiumblue Video
blue Cinema
KinoprogrammDemnächst im KinoAngeboteblue Cinema Memberclub
Swisscom Privatkunden
MobileInternetTVKombi-AboGeräteHilfe & SupportSwisscom Community
Direkteinstieg
E-Mail LoginmySwisscomSwisscom ShopsmyAimyCloudblue TV Player
WerbungRechtlichesDatenschutzImpressumPublizistische Leitlinienblue News AppFAQ
DEFRITEN
DEFRITEN
Arbeiten bis 70: Jetzt fordert die Wirtschaft ein höheres Rentenalter
StartseiteChevron rechtsNewsChevron rechtsWirtschaft

Fehler gefunden?

Jetzt melden

Meistgelesen

1Mann wird beinahe aus Flugzeug gesaugt – jetzt spricht seine Ehefrau
2Heftiges Gewitter zieht über Schaffhausen – das ist erst der Anfang
3Viele Autofahrer machen noch immer denselben Fehler
4Diese 7 Fehler ruinieren deine Frühpensionierung
5Schüsse in Wohnquartier gefallen – Polizei verhaftet Mann

Nach Nein zur 10-Millionen-Schweiz

Jetzt kommt das Rentenalter 70 auf den Tisch

02:27

Nach dem Nein zur 10-Millionen-Initiative ist die Debatte um die Zuwanderung keineswegs beendet. Economiesuisse-Direktorin Monika Rühl und Gastrounternehmer Rudi Bindella bringen nun ein Thema aufs Tapet, das in der Schweiz politisch heikel ist: ein höheres Rentenalter.

Sven Ziegler

Sven Ziegler

16.06.2026, 12:05

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Nach dem Nein zur 10-Millionen-Initiative fordern Wirtschaftsvertreter neue Massnahmen gegen den Fachkräftemangel.
  • Economiesuisse-Direktorin Monika Rühl verlangt eine Diskussion über ein höheres Rentenalter und kritisiert politische Tabus.
  • Gastrounternehmer Rudi Bindella sagt, ein Rentenalter von 70 Jahren könnte den Fachkräftemangel deutlich entschärfen.
Zusammenfassung erstellt mitmyAi

Was ist deine Meinung zum höheren Rentenalter? Melde dich bei uns. Du erreichst uns auf WhatsApp unter +41 79 282 27 12. Du kannst dich auch per Mail an uns wenden.

Die Schweizer Stimmbevölkerung hat die 10-Millionen-Initiative der SVP abgelehnt. Doch die Diskussion über Zuwanderung und Fachkräftemangel geht unmittelbar weiter. Aus der Wirtschaft kommen nun Forderungen, die bisher politisch kaum mehrheitsfähig waren: Die Menschen sollen länger arbeiten.

Economiesuisse-Direktorin Monika Rühl sieht in der besseren Nutzung des inländischen Arbeitskräftepotenzials einen wichtigen Hebel. Im Interview mit der NZZ sagte sie: «Wir müssen über eine Erhöhung des Rentenalters diskutieren. Wenn wir länger arbeiten würden, könnten wir den Druck auf die Zuwanderung reduzieren.» Gleichzeitig kritisierte sie den Bundesrat dafür, das Thema auszuklammern. «In der Schweiz wird das Thema tabuisiert», sagte Rühl.

Teaser image

Abstimmung 14. Juni 2026

Sympathien für SVP-Initiative bei Männern und weniger Gebildeten

Die Wirtschaftsvertreterin verweist darauf, dass andere europäische Länder längst über längere Erwerbsbiografien diskutierten. Zudem sollten Unternehmen Modelle schaffen, die ein längeres Arbeiten ermöglichen. Auch Frühpensionierungen müssten hinterfragt werden.

«Fachkräftemangel würde mit höherem Rentenalter entschärft»

Noch deutlicher äussert sich Gastrounternehmer Rudi Bindella. Der Zürcher Unternehmer sieht insbesondere bei älteren Arbeitnehmenden ein bislang ungenutztes Potenzial. «Wenn wir dieses Potenzial richtig pflegen und diese Menschen motivieren, im Arbeitsprozess zu bleiben, wäre die Nachfrage nach Arbeitskräften aus dem Ausland bedeutend geringer», sagte Bindella im Gespräch mit Tamedia. «Wir müssten dann viel weniger Personal importieren.»

Teaser image

Analyse zum Abstimmungssonntag

Die SVP verliert – und gewinnt trotzdem

Der 78-Jährige geht sogar noch einen Schritt weiter. «Wenn wir das Rentenalter wie Dänemark stufenweise auf 70 Jahre erhöhen würden, wäre der Fachkräftemangel zu einem grossen Teil entschärft», sagte er. Gleichzeitig räumt er ein, dass eine solche Forderung politisch derzeit kaum Chancen hätte.

Bindella betont allerdings, dass längeres Arbeiten nicht für alle Berufe gleichermassen möglich sei. Wer körperlich harte Arbeit verrichte, etwa auf dem Bau oder in einer Restaurantküche, habe andere Voraussetzungen als Angestellte in Büros oder im Dienstleistungsbereich. Dort könne ein längeres Berufsleben durchaus funktionieren – auch in Teilzeit.

Welchen Weg wählt die Schweiz?

Beide Wirtschaftsvertreter reagieren damit auf das Ergebnis der Abstimmung vom Sonntag. Zwar scheiterte die Initiative deutlich. Dennoch stimmten rund 45 Prozent der Bevölkerung für eine Begrenzung des Bevölkerungswachstums. Für Rühl und Bindella ist dies ein Signal, dass die Sorgen rund um Zuwanderung, Wohnungsmarkt und Infrastruktur ernst genommen werden müssen.

Während die SVP nun den Fokus auf die Bilateralen III richten dürfte, zeichnet sich bereits die nächste politische Debatte ab: die Frage, ob die Schweiz ihren Fachkräftemangel künftig weiterhin vor allem mit Zuwanderung löst – oder ob die Bevölkerung dafür länger arbeiten soll.

Mehr zum Thema

Finanzdienstleister

Schweizer Jungunternehmen erhalten im ersten Halbjahr weniger Geld

Luxus oder Wahnsinn?
Luxus oder Wahnsinn?

In Zürich kostet eine 2-Zimmer-Wohnung 6500 Franken im Monat

1
Luftverkehr

Flughafen Zürich verzeichnet etwas weniger Passagiere im Juni

Dank freiwilligen Abgängen
Dank freiwilligen Abgängen

Skyguide halbiert geplante Entlassungen auf 110 Stellen