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Bisher galt: Werden nicht in der Schweiz produzierte Schuhe der Zürcher Firma On hierzulande verkauft, dann muss der Hersteller auf die Abbildung des Schweizerkreuzes auf dem Produkt verzichten. (Themenbild)
Bild: Keystone/Anthony Anex
Auf Produkten, die in der Schweiz entwickelt, aber im Ausland produziert werden, darf neu das Schweizerkreuz prangen – unter gewissen Bedingungen. Das ist ein Sieg für den Zürcher Schuhhersteller On.
Die Schuhmarke On hat ihren jahrelangen Streit mit den Behörden ums Schweizerkreuz nach Angaben der «Neuen Zürcher Zeitung» für sich entschieden.
Das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum (IGE) lockerte die Praxis, wie die Zeitung schrieb. Firmen, die in der Schweiz entwickeln, aber im Ausland produzieren, dürfen das Symbol demnach unter gewissen Bedingungen nutzen.
Die Schuhmarke begrüsste die Praxispräzisierung. Diese sei Ausdruck eines zeitgemässen Verständnisses von Swissness und trage der Realität moderner Schweizer Wertschöpfung Rechnung, liess die Medienstelle des Unternehmens verlauten.
Die Anpassung kommt laut dem Bericht überraschend. Swissness Enforcement – die vom IGE und von Wirtschaftsverbänden getragen werde – habe jahrelang versucht, On von der Verwendung des Schweizerkreuzes abzubringen