Fehler gefunden?
Jetzt melden
In der Schweiz gab es im zweiten Quartal unter anderem mehr Ausschreibungen in Gesundheitsberufen. (Archivbild)
Keystone
Der Schweizer Stellenmarkt ist im zweiten Quartal kaum gewachsen. Während insgesamt etwas weniger Stellen ausgeschrieben wurden, suchen Unternehmen in Gesundheit, Industrie und Informatik weiterhin verstärkt Personal.
Der Schweizer Stellenmarkt kam im zweiten Quartal 2026 nicht auf Touren. Gegenüber dem Vorquartal sank die Zahl der ausgeschriebenen Stellen um 2,4 Prozent, im Vergleich zum Vorjahresquartal blieb sie mit einem Minus von 0,2 Prozent nahezu stabil.
Je nach Berufsgruppe zeigt sich allerdings ein uneinheitliches Bild, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Swiss Job Market Index von Adecco und des Stellenmarkt-Monitors der Universität Zürich hervorgeht. Mehr Ausschreibungen gab es im Vorjahresvergleich in Gesundheitsberufen (+17 Prozent), im Handwerk und in der Industrie (+12 Prozent), bei Büroberufen (+9 Prozent) sowie in der Informatik (+6 Prozent).
Rückläufig war die Nachfrage dagegen in naturwissenschaftlichen Berufen (-18 Prozent) sowie bei kaufmännischen (-13 Prozent) und wirtschaftswissenschaftlichen Berufen (-10 Prozent). Adecco führt die insgesamt verhaltene Entwicklung auf die gedämpften Konjunkturaussichten und die anhaltende Unsicherheit zurück. Gleichzeitig bleibe der Fachkräftebedarf in Bereichen wie Gesundheit, Bau und Industrie hoch.