blue News Logo
  • Fussball WM
  • Openairs
  • Sport
  • Schweiz
  • Ausland
  • Fussball
  • People
  • Filme & Serien
  • MyTech
  • Lifestyle
  • 24h-Ticker
blue News Logo
  • Fussball WM
  • Openairs
  • Sport
  • Schweiz
  • Ausland
  • Fussball
  • People
  • Filme & Serien
  • MyTech
  • Lifestyle
  • 24h-Ticker
blue NewsSchweizAuslandWirtschaftNews-TickerSportFussballMyTechFilme & SerienTalks & InterviewsPeopleLifestyleWetterHoroskopVideos
KarriereArbeiten bei blueJobs
blue+blue Sportblue SuperMaxblue Premiumblue Video
blue CinemaKinoprogrammDemnächst im KinoAngeboteblue Cinema Memberclub
Swisscom PrivatkundenMobileInternetTVKombi-AboGeräteHilfe & SupportSwisscom Community
DirekteinstiegE-Mail LoginmySwisscomSwisscom ShopsmyAimyCloudblue TV Player
blue News
SchweizAuslandWirtschaftNews-TickerSportFussballMyTechFilme & SerienTalks & InterviewsPeopleLifestyleWetterHoroskopVideos
Karriere
Arbeiten bei blueJobs
blue+
blue Sportblue SuperMaxblue Premiumblue Video
blue Cinema
KinoprogrammDemnächst im KinoAngeboteblue Cinema Memberclub
Swisscom Privatkunden
MobileInternetTVKombi-AboGeräteHilfe & SupportSwisscom Community
Direkteinstieg
E-Mail LoginmySwisscomSwisscom ShopsmyAimyCloudblue TV Player
WerbungRechtlichesDatenschutzImpressumPublizistische Leitlinienblue News AppFAQ
DEFRITEN
DEFRITEN
StartseiteChevron rechtsNewsChevron rechtsWirtschaft

Fehler gefunden?

Jetzt melden

Meistgelesen

1Paredes rastet nach Final-Pleite komplett aus und löst Rudelbildung aus
2Spaniens Weltmeister lassen Messi weinen – und Trump schleicht sich aufs Pokal-Foto
3«Diese Scheisse ist lächerlich – was zum Teufel macht Tom Cruise da?»
4Zürcher Coiffeur testet die 4-Tage-Woche – mit überraschendem Fazit
5Warum plötzlich alle gegen Argentinien sind

Jeder Zweite lebt von Monat zu Monat

Finanzielle Sorgen verändern die Lebenspläne einer ganzen Generation

Immer mehr Schweizer leben von Monat zu Monat. 

Immer mehr Schweizer leben von Monat zu Monat. 

KEYSTONE

Die Schweiz gilt als eines der wohlhabendsten Länder der Welt. Doch eine neue Studie zeigt: Viele junge Erwachsene spüren davon wenig. Fast jede zweite Person unter 43 Jahren lebt von Lohnzahlung zu Lohnzahlung.

Sven Ziegler

Sven Ziegler

18.06.2026, 06:59•18.06.2026, 07:00

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Fast jeder zweite Schweizer der Generation Z und der Millennials lebt laut einer Deloitte-Studie von Lohnzahlung zu Lohnzahlung.
  • Viele verschieben wegen finanzieller Sorgen die Familiengründung, eine Weiterbildung oder den Kauf eines Eigenheims.
  • Gleichzeitig bleibt für viele die Work-Life-Balance wichtiger als ein schneller beruflicher Aufstieg.
Zusammenfassung erstellt mitmyAi

Die Schweiz zählt zu den reichsten Ländern der Welt. Trotzdem fühlen sich viele junge Erwachsene finanziell unter Druck. Besonders betroffen sind die Generation Z und die Millennials. Laut einer neuen Studie des Beratungsunternehmens Deloitte lebt fast jede zweite befragte Person von Lohnzahlung zu Lohnzahlung.

Konkret geben 49 Prozent der Gen Z und 48 Prozent der Millennials an, dass am Monatsende kaum Geld übrig bleibt. Jeder dritte Angehörige der Gen Z und sogar vier von zehn Millennials fühlen sich finanziell nicht abgesichert.

Der Traum vom Eigenheim rückt in weite Ferne

Die Folgen gehen weit über den Kontostand hinaus. Viele verschieben wichtige Lebensentscheidungen, weil ihnen die finanzielle Sicherheit fehlt.

46 Prozent der jüngeren Befragten und 60 Prozent der Millennials geben an, wegen ihrer finanziellen Situation etwa eine Heirat, die Familienplanung oder eine Weiterbildung aufgeschoben zu haben. Gleichzeitig sagen mehr als die Hälfte der Befragten, dass sie sich kein Eigenheim leisten können.

Teaser image

Das spürst du im Portemonnaie

Teuerung frisst deinen Lohn – so hoch ist dein echter Verlust

Gerade dieser Wert sticht hervor. Obwohl die Löhne in der Schweiz im internationalen Vergleich hoch sind, liegen die Immobilienpreise vielerorts auf Rekordniveau. Für viele junge Menschen wird Wohneigentum damit zu einem Ziel, das kaum noch erreichbar scheint.

Schweiz schneidet schlechter ab als viele andere Länder

Die Studie wurde in 44 Ländern durchgeführt. Insgesamt nahmen mehr als 22'000 Personen teil, darunter 400 aus der Schweiz.

Der Vergleich zeigt, dass die finanzielle Unsicherheit hierzulande besonders ausgeprägt ist. Bei mehreren Kennzahlen liegt die Schweiz deutlich über dem internationalen Durchschnitt.

Michael Grampp, Chefökonom von Deloitte Schweiz, sieht darin ein Warnsignal. Die hohen Einkommen würden nicht automatisch bedeuten, dass junge Menschen finanziell sorgenfrei leben könnten. Vor allem die Entwicklung auf dem Immobilienmarkt stelle viele vor grosse Herausforderungen.

Karriere verliert an Bedeutung

Bemerkenswert ist ein weiterer Befund der Studie: Trotz finanzieller Sorgen streben viele junge Menschen nicht primär nach mehr Karriere oder höheren Positionen.

Für 23 Prozent der Gen Z und 20 Prozent der Millennials ist eine gute Work-Life-Balance das wichtigste berufliche Ziel. Damit liegt dieser Wert höher als der Wunsch nach einem kontinuierlichen beruflichen Aufstieg.

Auch im internationalen Vergleich zeigen sich die Schweizer Befragten weniger karriereorientiert. Nur ein Drittel der Gen Z und rund ein Viertel der Millennials geben an, gezielt auf einen stetigen Karriereschritt hinzuarbeiten.

Zwischen Wohlstand und Unsicherheit

Die Ergebnisse zeichnen ein widersprüchliches Bild der jungen Schweiz. Einerseits profitieren viele von hohen Löhnen, einem stabilen Arbeitsmarkt und einer tiefen Arbeitslosigkeit. Andererseits wächst das Gefühl, finanziell auf der Stelle zu treten.

Besonders beim Wohnen zeigt sich diese Entwicklung deutlich. Während Eigentum für frühere Generationen oft ein realistisches Ziel war, scheint es für viele junge Erwachsene heute ausser Reichweite zu geraten. Genau deshalb wird die Frage, wie bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden kann, zunehmend auch zu einer wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Herausforderung.

Mehr zum Thema

Deutlich weniger verdient
Deutlich weniger verdient

Ryanair leidet im ersten Quartal unter Nahost-Krieg

Für 1,5 Milliarden
Für 1,5 Milliarden

Samsung will Schweizer Wirkstoffhersteller  übernehmen

Energie

Ölpreise steigen wegen Nahost-Konflikt – Brent über 90 US-Dollar

Grosskunden im Visier
Grosskunden im Visier

Raiffeisen-Chef will Anlage- und Vorsorgegeschäft ausbauen

Deloitte Studie 2026: Fast jeder zweite junge Schweizer lebt von Lohn zu Lohn – trotz hoher Einkommen