
Die Börse ist jeden Tag in Bewegung.
sda
Was läuft an den Börsen in der Schweiz und weltweit? blue News liefert dir die aktuelle Übersicht.
Dieser Beitrag dient ausschliesslich der Information und stellt keine Finanzberatung dar. Die enthaltenen Analysen und Einschätzungen basieren auf gründlicher Recherche, ersetzen jedoch nicht die individuelle Beurteilung durch Fachleute. Die Entwicklung der Finanzmärkte wird von zahlreichen, teils unvorhersehbaren Faktoren beeinflusst. Investitionen in Aktien, Kryptowährungen und andere Finanzprodukte sind mit Risiken verbunden, einschliesslich eines möglichen Kapitalverlusts.

sda
Der Schweizer Leitindex SMI wird neu zusammengesetzt. Per 21. September steigen der Logistikkonzern Kühne+Nagel und Swisscom aus dem Index der 20 grössten börsenkotierten Schweizer Unternehmen aus. Neu aufgenommen werden der Hautpflegekonzern Galderma und der Generikahersteller Sandoz, wie die Börsengruppe SIX mitteilte. Kühne+Nagel und Swisscom wechseln in den Mid-Cap-Index SMIM. Die Änderungen erfolgen im Rahmen der jährlichen Überprüfung der Schweizer Börsenindizes.
Montag, 6. Juli 2026
Mittwoch, 24. Juni 2026
Dienstag, 23. Juni 2026
Der Bitcoin-Kurs hat sich nach vier Verlusttagen leicht stabilisiert und notiert aktuell wieder bei rund 64'000 US-Dollar. Auslöser der jüngsten Schwäche waren vor allem geopolitische Unsicherheiten rund um das US-Iran-Abkommen sowie die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten. Zwischenzeitlich war Bitcoin bis auf etwa 62'300 US-Dollar gefallen.
Dienstag, 16. Juni 2026
Die Aussicht auf eine Entspannung im Nahen Osten sorgte am Montag für kräftige Kursgewinne an den europäischen Börsen. Der Schweizer Leitindex SMI legt am Vormittag 1,16 Prozent auf 13'867 Punkte zu.
Zu den grössten Gewinnern zählen vor allem konjunktursensitive Werte. An der Spitze stehen Sika mit einem Plus von 4,5 Prozent, gefolgt von Amrize (+4,0 %), Holcim (+3,2 %) und Geberit (+3,1 %). Ebenfalls deutlich gefragt sind die Titel von Partners Group, die 3,6 Prozent zulegen.
Montag, 15. Juni 2026
Samstag, 16. Mai 2026
Novartis übernimmt das britische Biotechunternehmen Myricx Bio für bis zu 1,5 Milliarden US-Dollar und stärkt damit seine Pipeline für Krebsmedikamente. Der Basler Pharmakonzern zahlt zunächst 1,1 Milliarden Dollar. Hinzu kommen erfolgsabhängige Meilensteinzahlungen von bis zu 400 Millionen Dollar, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.
Der Abschluss der Übernahme wird in der zweiten Jahreshälfte 2026 erwartet. Er steht noch unter dem Vorbehalt der üblichen behördlichen Genehmigungen.

Novartis übernimmt Myricx Bio.
sda
Mit dem Zukauf will Novartis seine Entwicklung neuartiger Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADC) ausbauen. Dabei handelt es sich um Krebsmedikamente, die einen Wirkstoff möglichst gezielt zu Tumorzellen transportieren. Myricx entwickelt eine neue Wirkstoffklasse, die auch bei Tumoren helfen soll, die gegen bestehende Therapien resistent geworden sind.
Das 2019 gegründete Unternehmen mit Sitz in London ist ein Spin-off des Imperial College London und des Francis Crick Institute. Es entwickelt zwei präklinische Leitkandidaten gegen die Krebsziele B7-H3 und HER2 sowie eine Technologieplattform, die sich auf weitere Tumorarten anwenden lassen könnte. Myricx hatte 2024 in einer Finanzierungsrunde 90 Millionen britische Pfund - umgerechnet 96 Millionen Franken - aufgenommen. Zu den Investoren zählen unter anderem Novo Holdings, Eli Lilly und Sofinnova Partners.
Der Schweizer Leitindex SMI hat am Mittwoch ein neues Allzeithoch markiert. Mit 14'067,92 Punkten übersprang er die alte Marke von 14'063,53 Zählern aus dem Februar, bevor der Iran-Krieg begonnen hatte.
Damit hat der SMI seine Verluste aus den Unsicherheiten rund um den Iran-Krieg und den Ölpreisschock durch die geschlossene Strasse von Hormus wieder wettgemacht und sich zudem erfolgreich gegen den jüngsten Ausverkauf im heiss gelaufenen Tech-Sektor gestemmt.

Der Schweizer Leitindex SMI hat am Mittwoch ein neues Allzeithoch markiert. Mit 14'067,92 Punkten übersprang er die alte Marke von 14'063,53 Zählern aus dem Februar, bevor der Iran-Krieg begonnen hatte.
Allerdings hatte der heimische Markt auch noch Nachholpotenzial. Dann beispielsweise an der Wall Street waren bereits in den vergangenen Wochen immer wieder neue Höchststände erreicht worden. Nach Ausbruch des Krieges war der SMI zeitweise bis auf 12'053,51 Punkte in die Tiefe gerauscht.
In den kommenden Tagen wird sich dann zeigen, ob die bisherige KI-Korrektur nur der Auftakt zu einer grösseren Verwerfung war oder lediglich ein Rücksetzer auf dem weiteren Weg nach oben, hiess es am Markt. Zudem nähert sich die Halbjahresberichtssaison als weiterer Impulsgeber.
Für zusätzlichen Druck sorgte die US-Notenbank, die zwar die Leitzinsen unverändert liess, gleichzeitig aber eine restriktivere Haltung signalisierte. Mehrere Fed-Mitglieder rechnen noch in diesem Jahr mit Zinserhöhungen, wodurch Hoffnungen auf baldige Zinssenkungen weiter gedämpft wurden.

Der Bitcoin-Kurs hat sich leicht stabilisiert.
Imago
Trotz der angespannten Stimmung nutzen langfristige Anleger die Schwächephase zum Kauf. Im Juni wanderten rund 125'000 Bitcoin in Wallets langfristiger Halter – die stärkste Akkumulation des laufenden Zyklus.
Auf der Verliererseite finden sich dagegen die defensiven Schwergewichte Swisscom (-0,7 %) und Roche (-0,2 %).
Breit abgestützt präsentiert sich auch der Gesamtmarkt: Der SPI gewinnt 1,18 Prozent auf 19'554 Punkte. Besonders stark gefragt sind Flughafen Zürich, Belimo und SoftwareOne mit Kursaufschlägen von jeweils knapp sechs Prozent. Unter Druck steht dagegen Centiel, deren Aktien rund fünf Prozent nachgeben.
Auch in Deutschland reagieren Anleger erleichtert auf die geopolitischen Entwicklungen. Der Dax sprang zum Handelsstart zeitweise um fast zwei Prozent auf 25'068 Punkte und überschritt damit erstmals seit zehn Tagen wieder die Marke von 25'000 Punkten.
Nach der Einigung zwischen den USA und dem Iran legen die Leitindizes Nikkei und Kospi kräftig zu. Gleichzeitig fallen die Ölpreise deutlich. Die Leitindizes der Börsen in Japan und Südkorea haben infolge der Einigung zwischen den USA und dem Iran deutlich zugelegt. Der japanische Nikkei 225 legte in den zwei Stunden nach Handelsstart (Ortszeit 11:30) um 5,3 Prozent zu, der südkoreanische Kospi stieg zum selben Zeitpunkt um 5 Prozent.
Auch in China und Hongkong ging es nach oben, wenn auch weniger deutlich: Der Shanghai Composite lag rund 30 Minuten nach Handelsstart mit 1,1 Prozent im Plus, der Hang-Seng-Index in Hongkong gewann 0,8 Prozent.
Zeitgleich sanken die Ölpreise deutlich. So kostete ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent zur Lieferung im August am frühen Montagmorgen 83,6 US-Dollar. Das sind rund 4,2 Prozent weniger als noch am Vortag.
Das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran sieht laut Angaben von US-Präsident Donald Trump unter anderem eine vollständige Öffnung der Strasse von Hormus vor. Die im Zuge des Iran-Kriegs geschlossene Meerenge ist von entscheidender Bedeutung für den Export von Öl und Flüssiggas aus den rohstoffreichen Staaten am Persischen Golf.
Der Schweizer Aktienmarkt dürfte am Montag mit deutlichen Kursgewinnen in die neue Woche starten. Auslöser ist das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran, das Hoffnungen auf ein Ende des monatelangen Krieges und eine Entspannung im Nahen Osten weckt.
Viel ist über die Vereinbarung allerdings noch nicht bekannt - der genaue Wortlaut wurde zunächst nicht veröffentlicht. Ende dieser Woche soll das Abkommen in Genf unterzeichnet werden. Während die Europäer ihre Hilfe für die Sicherung der Strasse von Hormus anbieten, warnen Experten vor verfrühtem Optimismus. Die Einigung sei nur ein Zwischenschritt in einem diplomatischen Prozess, der noch erhebliche Hürden überwinden müsse.
An den Finanzmärkten sorgte die Nachricht dennoch für Erleichterung. In Asien legten die wichtigsten Aktienindizes bereits deutlich zu, und auch für Europa werden kräftige Auftaktgewinne erwartet. Der Broker IG indizierte den Schweizer Leitindex SMI und den deutschen Dax zuletzt jeweils mehr als ein Prozent höher.
Unter Druck standen dagegen die Ölpreise. Die Aussicht auf eine Wiederöffnung der für den weltweiten Öl- und Gashandel wichtigen Strasse von Hormus liess den Preis für ein Barrel (159 Liter) Brent-Rohöl um knapp fünf Prozent sinken. Der US-Dollar gab gegenüber Franken und Euro ebenfalls nach. Gold und Silber verteuerten sich hingegen leicht, während der Bitcoin knapp unter 66'000 Dollar notierte.