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In einem Facebook-Post erklärt Meta Hiltebrand, ihr Team trage «keine Verantwortung für die finanzielle Situation und den Konkurs».
Bild: KEYSTONE
Über die Medien-Atelier Suisse AG in Urdorf ist der Konkurs eröffnet worden. Nun stehen vier bekannte Magazin-Marken zum Verkauf – und das Team um Meta Hiltebrand wehrt sich gegen den Eindruck, etwas mit der Pleite zu tun zu haben.
Die Medien-Atelier Suisse AG mit Sitz in Urdorf ZH ist konkurs. Wie aus der Publikation des Konkursamts Schlieren hervorgeht, wurde der Konkurs am 20. Mai 2026 eröffnet. Es gilt das summarische Verfahren, Gläubiger können ihre Forderungen bis am 13. Juli 2026 anmelden.
Zum Verkauf stehen damit die Markenrechte an vier bekannten Schweizer Magazinen: «Wohnrevue», «Kochen», «WirEltern» und «Swissmom».
Die Konkursverwaltung will die Aktiven freihändig verkaufen oder versteigern – im Paket oder einzeln. Erheben die Gläubiger nicht mehrheitlich Einsprache, kann der Verkauf rasch über die Bühne gehen.
Zum Konkurs äussert sich nun das Team hinter den Inhalten des Kochmagazins. In einem Instagram-Post erklärt Meta Hiltebrand, ihr Team trage «keine Verantwortung für die finanzielle Situation und den Konkurs».
Man habe die Inhalte auf Rechnung erstellt und vom Ausmass der Schulden «erst zu einem sehr späten Zeitpunkt erfahren».
Der Konkurs treffe auch die Macherinnen und Macher selbst: «Die aktuelle Situation hat auch uns schwer getroffen», schreibt Hiltebrand. Viele im Team hätten viel Zeit, Arbeit und teilweise eigenes Geld investiert.
Bei den Leser*innen und Abonnent*innen entschuldigt sich das Team für die entstandene Unsicherheit und hofft auf einen Neustart: «Mit etwas Glück gibt's ein Verleger der Lust hat auf eine Zusammenarbeit mit unserem Team.»