17.06.2017 - 17:00, uri

Diese Tiere lassen den Mensch alt aussehen

 

0 Bewertungen


Der Homo sapiens mag vielleicht die intelligenteste Art auf der Erde sein - das war es dann aber auch schon. Wenn es um Schnelligkeit, Ausdauer, Nachkommenschaft, Lebenserwartung und alle anderen Bereiche des Lebens geht, zieht er gegen andere Spezies eindeutig den Kürzeren. Häufig handelt es sich dabei um ganz unscheinbare Tiere, die man gar nicht unbedingt auf dem Schirm hat.

Während einige Menschen es nicht einmal schaffen, hinab zum Grund des Swimmingpools zu tauchen, kommt etwa ein 2014 entdeckter aalähnlicher wabbeliger Fisch aus der Familie der Scheibenbäuche fast ganz hinab zum am tiefsten gelegenen Ort der Erde, dem Marianengraben. Das Tier wurde in einer Tiefe von 8143 Metern gefilmt.  

Und auch in die höchsten Höhen schaffen es Tiere ohne jegliche künstliche Druck-oder Sauerstoffausrüstung. Während beispielsweise die meisten Vögel in Höhen von etwa 100 bis 2000 Meter fliegen, kollidierte 1973 über der Elfenbeinküste ein Sperbergeier mit einem Verkehrsflugzeug – und zwar in 11'274 Meter Höhe. 

Darüber, dass sich immer mehr Menschen inzwischen einem Alter von 100 Jahren annähern oder dieses sogar übertreffen, können Grönlandhaie nur müde lächeln. Sie sind die langlebigsten Wirbeltiere der Welt und erreichen ein Alter von 400 Jahren, wie Forscher kürzlich herausfanden. 

Geschuldet ist das hohe Alter der Grönlandhaie wohl nicht zuletzt ihrer Langsamkeit. Mit maximal 2,6 km/h bewegen sich die Fische vorwärts – und das nur in Ausnahmefällen. Auch mit dem Nachwuchs haben sie es überhaupt nicht eilig: Geschlechtsreif werden sie erst im Alter von rund 150 Jahren und einer Länge von etwa vier Metern. Logisch, dass der Grönlandhai bei diesen Ausgangsvoraussetzungen nicht gerade dadurch auffällt, dass er sich wie wild vermehrt. Die Art gilt inzwischen als «potenziell gefährdet».  

Das kann man von der Kleinen Stubenfliege, die einem gerade in dieser Jahreszeit den letzten Nerv raubt, nicht behaupten. Weil jede Fliege bis zu 2000 Eier ablegen kann und der Nachwuchs rasch schlüpft und sich auch zügig entwickelt, kann es eine einzige Fliege während einer Sommersaison angeblich auf insgesamt 5,6 Milliarden Nachkommen bringen.

Wenigstens ein Mensch hat in der Richtung richtig viel Vorzuweisen: Genetische Untersuchungen ergaben, dass stolze sechzehn Millionen heute lebende Männer Nachfahren des Mongolenherrschers Dschingis Khan sind.  

Bilder des Tages

  • Stasi-Jet steht Jahrzehnte in Privatgarten
  • 1432546

Weitere Artikel

Anzeige
Bitte aktivieren Sie Javascript für die beste Browserfunktionalität