In den 1990er-Jahren stand es schlecht um den Roten Thunfisch. Heute gilt er laut der Umweltschutzorganisation WWF nicht mehr als überfischt. (Archivbild)
Keystone
Der Bestand des Atlantischen Roten Thuns hat sich nach jahrzehntelanger Überfischung erholt. Heute liegt er wieder bei rund 55 Prozent des Niveaus von 1950, teilte die Naturschutzorganisation WWF am Montag mit.
Keystone-SDA, sda
03.03.2025, 05:30
SDA
In den 1990er-Jahren sei die Population demnach auf nur noch 15 Prozent gesunken. «Vor allem der Boom der Sushi-Industrie und der industriellen Fischerei haben die Bestände massiv unter Druck gesetzt, so sehr, dass sie fast kollabierten», wird Catherine Vogler, Meeresschutzexpertin beim WWF Schweiz, in einer Mitteilung zitiert. Der Tiefpunkt sei 1996 erreicht worden, als der Bestand im Ostatlantik und Mittelmeer um 85 Prozent im Vergleich zu den 1950er-Jahren zurückging.
Erst strikte Regulierungs- und Überwachungsmassnahmen hätten die Wende ermöglicht. 2010 hätten sich zudem 35 Unternehmen der Seafood-Branche verpflichtet, keinen Atlantischen Roten Thun mehr zu kaufen oder zu verkaufen.
Nach 20 Jahren Schutzmassnahmen wird der Rote Thun im Atlantik und Mittelmeer laut WWF nicht mehr als überfischt eingestuft. Die Fangquoten würden heute auf Grundlage wissenschaftlicher Einschätzungen angepasst. Dennoch warnen Fachleute, dass ohne nachhaltige Fischereipraktiken und strenge Kontrollen ein Rückfall drohe, wie es in der Mitteilung des WWF weiter hiess.
KI, Waffen und die Auslöschung: «Wir sind noch nicht so weit»
In Kriegsspielen greift die KI in 95 Prozent der Fälle zum Atomschlag: Katrin Yuan, Gründerin des Swiss Future Institute und Vorsitzende des AI Future Council, kommentiert und ordnet beim «Future Symposium» im März 2026 in Zürich ein.
30.03.2026
KI rekonstruiert Bilder aus dem Mäusehirn: Sehen die kleinen Nager unsere Welt so?
Was sieht eigentlich eine Maus? Britische Forscher zeigten Mäusen kurze Videos und zeichneten ihre Gehirnaktivität auf. Mithilfe von KI rekonstruierten sie daraus später Bilder, die zeigen, was die Tiere gesehen haben könnten.
19.03.2026
Impfskeptiker als Gesundheitsminister: US-Regierung senkt Zahl der Impfempfehlungen für Kinder
Donald Trumps Gesundheitsminister Robert Kennedy steht Impfungen sehr skeptisch gegenüber. Das macht sich nun auch in den Impfempfehlungen für Kinder bemerkbar. Künftig sollen diese nur noch für die elf «schwerwiegendsten und gefährlichsten Krankheiten» gelten, teilt der US-Präsident auf Truth Social mit.
06.01.2026
KI, Waffen und die Auslöschung: «Wir sind noch nicht so weit»
KI rekonstruiert Bilder aus dem Mäusehirn: Sehen die kleinen Nager unsere Welt so?
Impfskeptiker als Gesundheitsminister: US-Regierung senkt Zahl der Impfempfehlungen für Kinder