Elon Musks SpaceX verschiebt Start Gestrandete Nasa-Astronauten müssen weiter warten

dpa

13.3.2025 - 05:01

Gestrandet im All: Nasa holt Astronauten erst 2025 zurück

Gestrandet im All: Nasa holt Astronauten erst 2025 zurück

Eigentlich sollten die Astronauten Suni Williams und Barry «Butch» Wilmore nur gut eine Woche an Bord der Internationalen Raumstation ISS verbringen. Nun werden es mehr als acht Monate sein. Der Grund: Probleme mit Boeings «Starliner»-Raumschiff.

27.08.2024

Nur etwa eine Woche sollten Suni Williams und Barry Wilmore im All sein – daraus wurden fast zehn Monate. Jetzt soll ein Team ihre Rückflug-Kapsel zur ISS bringen – aber die Mission verzögert sich, weil Elon Musks SpaceX den Flug verschoben hat.

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  • Die Rückhol-Mission für die zwei seit Juni in der Internationalen Raumstation ISS festsitzenden US-Astronauten verzögert sich.
  • Der eigentlich für Mittwochabend (Ortszeit) geplante Flug des «Crew Dragon» des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX von Tech-Milliardär Elon Musk vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida wurde kurz vor dem Start gestoppt, wie Live-Bilder der US-Raumfahrtbehörde Nasa zeigten.
  • Grund sei ein hydraulisches Problem am Boden gewesen, hiess es.
  • Ein neuer Starttermin wurde zunächst nicht mitgeteilt.

Eigentlich hätte am Mittwoch ein Flug zur Internationalen Raumstation (ISS) starten sollen, um zwei dort festsitzende Nasa-Astronauten wieder zurück zur Erde zu holen – doch wegen Startproblemen müssen die Gestrandeten nun weiter warten. Das Raumfahrtunternehmen SpaceX verschob den Flug wegen Problemen an der Startrampe.

Die gestrandeten Nasa-Astronauten Suni Williams (links) und Butch Wilmore bei einer Pressekonferenz von Internationalen Raumstation (ISS) am 13. September 2025. 
Die gestrandeten Nasa-Astronauten Suni Williams (links) und Butch Wilmore bei einer Pressekonferenz von Internationalen Raumstation (ISS) am 13. September 2025. 
Bild: Keystone/Nasa via AP

Weniger als vier Stunden vor dem geplanten abendlichen Start der Falcon-Rakete vom Kennedy Space Center der Nasa traten Bedenken hinsichtlich eines kritischen Hydrauliksystems auf. Die vier Astronauten, die bereits in ihrer Kapsel angeschnallt waren, warteten auf eine endgültige Entscheidung, die weniger als eine Stunde vor Ablauf des Countdowns getroffen wurde: SpaceX brach den Start ab.

Das Unternehmen gab zunächst keinen neuen Starttermin bekannt, wies aber darauf hin, dass der nächste Versuch bereits am Donnerstagabend stattfinden könnte.

Geplant war eine Woche im All

Wenn die neue Besatzung aus US-amerikanischen, japanischen und russischen Astronauten an der Raumstation ankommt, werden sie Butch Wilmore und Suni Williams ablösen. Die beiden Astronauten hatten eigentlich geplant, für den Test der Starliner-Kapsel von Boeing Anfang Juni des vergangenen Jahres nur rund eine Woche im All zu verbringen. Wegen technischer Probleme an der Kapsel konnten sie aber nicht mehr zurückkehren – und ihre Mission verlängerte sich von acht Tagen auf bald neun Monate.