Raumfahrt

SpaceX-Rakete schafft bei drittem Test Landung – und explodiert

dpa

4.3.2021 - 05:36

In this image from video made available by SpaceX, one of the company's Starship prototypes fires its thrusters as it lands during a test in Boca Chica, Texas, on Wednesday, March 3, 2021. SpaceXâÄ™s futuristic Starship looked like it aced a touchdown Wednesday, but then exploded on the landing pad with so much force that it was hurled into the air. The failure occurred just minutes after SpaceX declared success. (SpaceX via AP)
In diesem Bild aus einem Video sieht noch alles gut aus. Die SpaceX-Rakete kehrt nach einem kurzen Flug zur Erde zurück und zündet über dem Landeplatz in Boca Chica im US-Staat Texas die Bremstriebwerke. (SpaceX via AP)
KEYSTONE

Eine neue Rakete des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX von Milliardär Elon Musk ist nach zwei fehlgeschlagenen Testflügen erstmal gelandet, aber dann unmittelbar darauf explodiert.

dpa

4.3.2021 - 05:36

Der Prototyp des Raumschiffs «Starship» erreichte am Mittwoch die angepeilte Höhe von zehn Kilometern, flog wieder zurück zur Erde und drehte sich dann um, um wieder mit der Spitze nach oben aufzusetzen. «Aller guten Dinge sind drei», sagte SpaceX-Kommentator John Insprucker unmittelbar nach der Landung. Kurz darauf ging die Rakete aber in Flammen auf.

Eine Erklärung für die Explosion lag zunächst nicht vor, aber Unternehmer Elon Musk schrieb auf Twitter, wichtig sei, dass die Rakete in einem Stück gelandet sei. Bei den ersten beiden grösseren Testflügen im Dezember und im Februar war das «Starship» bei der Landung auf den Boden gestürzt und explodiert.

«Starship» ist eigentlich die obere Raketenstufe eines wiederverwendbaren Raumschiffs, das nach den Vorstellungen von Musk möglicherweise schon in wenigen Jahren Menschen zum Mars bringen soll. Gestartet werden soll es irgendwann mithilfe einer unteren Stufe namens Super Heavy, die noch in Entwicklung ist. Alles in allem wäre die fertige Rakete 120 Meter hoch und damit 9,4 Meter mehr als die «Saturn V» der Nasa, die für die Mondflüge Ende der 1960er- und Anfang der 1970er-Jahre zum Einsatz kam.

dpa