Baubeginn für Heizzentrale des Wärmeverbunds Bolligen-Stettlen

3.12.2019 - 15:43, SDA

Vertreterinnen und Vertreter der Bauherrschaft und der beiden Gemeinden beim symbolischen Spatenstich.
Source: WÄRME MITTELLAND AG

Im Gewerbegebiet Schwandiwald in Stettlen hat am Dienstag der Bau der Heizzentrale des Wärmeverbunds Bolligen-Stettlen begonnen. Die mit Holzschnitzeln betriebene Zentrale wird in den beiden Dörfern ab Herbst 2020 rund hundert Gebäude mit Wärme versorgen.

Die Wärme Mittelland AG investiert in den Bau der Zentrale und der Anschlussleitungen rund 20 Mio. Franken, wie dieses Unternehmen am Dienstag mitteilte. Es gehört je zur Hälfte der BKW AEK Contracting AG und der Genossenschaft Elektra Baselland (EBL).

In Bolligen ist ein Grossteil der Fernwärmeleitungen bereits verlegt, im nächsten Jahr folgt die Erschliessung des Gebiets Bleiche in Stettlen. Dort sind ab 2020 weitere Etappen geplant.

Ausgelöst wurde das Projekt durch Stockwerkeigentümergemeinschaften aus Bolligen. Sie wollten ihre Wohnungen mit erneuerbarer Energie heizen. Die Gemeinde Bolligen lancierte daraufhin eine Ausschreibung, welche von den genannten Unternehmen gewonnen wurde.

Vor gut einem Jahr wurde in Bolligen bereits die sanierte und umgebaute Wärmezentrale der Wohnsiedlung Lutertal in Betrieb genommen. Sie funktioniert mit Öl und wird ab Herbst 2020 nur noch dann für den Wärmeverbund Bolligen-Stettlen zum Einsatz kommen, wenn die Holzkessel ausfallen sollten oder wenn es eine Spitzenlast abzudecken gilt.

Im Endausbau wird der Wärmeverbund den CO2-Ausstoss im Vergleich zu fossilen Brennstoffen um 5700 Tonnen pro Jahr verringern.

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