Bypass Thun Nord erfüllt seine Aufgabe

SDA

4.7.2019 - 11:17

Für die Behörden eine Erfolgsgeschichte: Der neue Bypass Thun Nord.
Source: Keystone/MARCEL BIERI

Der Bypass Thun Nord erfüllt seine Aufgabe. Zu diesem Schluss kommt der Kanton Bern. Die Innenstadt und die Bernstrasse seien in der Tat vom Verkehr entlastet worden, hiess es am Donnerstag an einer Medienkonferenz.

Deren Anlass war der Abschluss der diesjährigen Bauarbeiten in der Thuner Innenstadt. Seit kurzem rollt der Verkehr wieder normal durch die Innenstadt.

Regierungsrat Christoph Neuhaus zog bei der Gelegenheit eine erste Bilanz zum Bypass. Die Zielgaben seien hochgesteckt gewesen, rief er in Erinnerung. Dank der neuen Zentrumsumfahrung und der Einbahnabschnitte in der Innenstadt sollte der Autoverkehr auf den aarequerenden Innenstadtachsen um rund 40 Prozent zurückgehen. Das entspricht rund 10'000 Fahrzeugen pro Tag.

Für die Bernstrasse wurde der Zielwert auf maximal 20'000 Fahrzeuge pro Tag festgelegt, so dass der Verkehr im Bereich des Stuckikreisels möglichst staufrei rollt.

Die Erfolgskontrolle spricht laut Neuhaus eine klare Sprache. Auf der Kuhbrücke ging der Verkehr von 16'500 Fahrzeugen pro Tag auf 10'100 zurück, auf der Bahnhofbrücke von 15'300 auf 9800.

Der Verkehrsrückgang erlaubt es, die Innenstadtachsen aufzuwerten und die Verhältnisse für Fussgänger, Busse und Velos deutlich zu verbessern. Für die Bernstrasse wird das Ziel laut Neuhaus sogar übertroffen, was auch den Verkehrsteilnehmern vom rechten Thunerseeufer zugute komme.

Etappenweise Erneuerung

Mit dem Berntorplatz und dem Lauitorstutz sind nun zwei der vier Projekte der «Verkehrszukunft Thun» abgeschlossen worden. Die Stadt Thun will in den kommenden Jahren die Erneuerung der beiden aarequerenden Innenstadtachsen realisieren.

Die zwei Einbahnstrassen sollen in mehreren Etappen an die neuen Bedingungen angepasst und damit fussgängerfreundlicher werden. Der Baubeginn für die erste Etappe im Abschnitt Bahnhofbrücke bis Bälliz ist im Frühling 2020 vorgesehen. Im Herbst befindet der Thuner Stadtrat über das Geschäft.

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