Landwirtschaft

Kanton Bern passt Landwirtschaftsgesetz der Digitalisierung an

SDA

3.4.2020 - 11:50

Viele administrative Arbeiten in der Landwirtschaft werden digitalisiert. Nun passt der Kanton Bern sein Landwirtschaftsgesetz entsprechend an (Themenbild).
Source: KEYSTONE/GAETAN BALLY

In der Landwirtschaft werden immer mehr administrative Arbeiten digitalisiert. Um mit dieser Entwicklung Schritt zu halten, passt der Kanton Bern seine gesetzlichen Grundlagen an. Die Gesetzesänderung geht nun in die Vernehmlassung.

Diese dauert voraussichtlich bis Anfang Juli. Die Anpassung hat zum Ziel, Prozesse zu vereinfachen, wie die Berner Kantonsregierung am Freitag mitteilte.

So soll das Amt für Landwirtschaft und Natur (LANAT) Daten weitergeben und damit die Landwirtschaftsbetriebe administrativ entlasten können. Der Datenaustausch zwischen den verschiedenen Systemen hat zur Folge, dass die Daten nicht mehr mehrfach erfasst werden müssen. Der Datenschutz und die Datensicherheit geniesse dabei «höchste Priorität», wie der Regierungsrat weiter schreibt.

E-Schalter für die Bauern

Bewirtschafter von Landwirtschaftsbetrieben und Tierhalter erfassen bereits heute ihre Daten und Gesuche elektronisch. Dabei geht es beispielsweise um Direktzahlungen oder Projektbeiträge. Bisher wurden die Verfügungen anschliessend aber per Post zugestellt.

Neu erhalten die Landwirtschaftsbetriebe die Verfügungen nur noch in elektronischer Form. Ein ausgebauter «elektronischer Schalter» stellt sicher, dass die betroffenen Bürgerinnen und Bürger jederzeit im geschützten Bereich des Systems auf die nötigen Informationen zugreifen können.

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