PflegeKanton Bern schreibt Leistungsverträge für Spitex Anfang 2025 aus
hn, sda
21.11.2024 - 11:47
Der Kanton Bern reorganisiert sein Spitex-Landschaft. (Symbolbild)
Keystone
Der Kanton Bern treibt die Reorganisation der Spitex voran: Anfang 2025 schreibt er die Leistungsverträge für die «Versorgungssicherheit ambulante Pflege 2026-2029» aus. Kern der Reorganisation ist die Reduktion von heute 47 auf nur noch 17 Spitex-Regionen.
Keystone-SDA, hn, sda
21.11.2024, 11:47
SDA
Weniger, dafür grössere Organisationen soll es damit künftig geben. Gesundheitsdirektor Pierre Alain Schnegg (SVP) will mit der Reorganisation die Spitex für die Zukunft wappnen und die Versorgung sicherstellen. Denn: die Spitalaufenthalte werden immer kürzer, der Bedarf nach Pflege zu Hause grösser.
Von grösseren Organisationen erhofft sich Schnegg flexiblere Anstellungs- und Arbeitszeitmodelle, was sich positiv auf die Rekrutierung dringend benötigter Fachkräfte auswirken soll.
Die Spitex-Regionen lehnen sich an das Regionenmodell 4+ der bernischen Spitalversorgung an. Die Berner Regierung plant, die Spitäler künftig in den Regionen Bern Mittelland, Biel-Seeland-Berner-Jura, Berner Oberland und Emmental-Oberaargau zu vereinen.
Vorhaben kritisiert
Der Spitex-Verband kritisierten Schnegg im vergangenen Sommer heftig. Verbandspräsidentin und SP-Nationalrätin Ursula Zybach sprach in den Berner Tamedia-Zeitungen von einem «Affont gegenüber der gesamten Branche».
Die neuen Regionen seien teilweise realitätsfremd und nicht zweckmässig. Ausserdem habe der Kanton das Mitspracherecht mit Füssen getreten.
Schneggs Zeitplan ist sportlich: Anfang 2026 sollen die neuen Spitex-Regionen funktionieren. Welche Spitex-Organisationen wie mit anderen zusammenarbeiten oder fusionieren, lässt Schnegg offen.
Für die Leistungserbringung pro Region «können sich auch Bietergemeinschaften bewerben», heisst es in einer am Donnerstag veröffentlichten Kurzmitteilung der Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion.
Rückmeldungen behandelt
Die Direktion habe in den vergangenen Monaten die Rückmeldungen der Verbände und einzelner Spitex-Organisationen behandelt. Die Ergebnisse seien in die nun vorliegenden Regionseinteilungen eingeflossen.
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