Post entschuldigt sich bei Bremgarten BE für Drohnen-Überflüge

12.7.2018 - 12:03, SDA

Während zwei Wochen testete die Post im Juni in Bern den Luft-Transport von Laborproben durch Drohnen. Dabei wurden auch bewohnte Gebiete vom Bremgarten BE überflogen. Dass die Gemeinde vorgängig nicht konsultiert worden war, sorgte für Unmut - und für ein "Sorry" der Post.

Nachdem mehrere Einwohnerinnen und Einwohner bei den Behörden reklamierten, suchte der Gemeinderat das Gespräch mit der Post, wie die Gemeinde Bremgarten am Donnerstag mitteilte.

Das Treffen fand schliesslich am Dienstag statt. Dabei habe sich die Post "in aller Form bei der Gemeinde für deren Nichteinbezug und die schlechte Kommunikation entschuldigt", heisst es in der Gemeindemitteilung.

Ursprünglich sei der Flugkorridor der Drohnen weiter südlich geplant gewesen, so dass die Gemeinde davon nicht tangiert gewesen wäre. Im Laufe der Projektarbeiten sei dann die Flugroute immer weiter nach Norden "gewandert". Dabei sei die Information der betroffenen Gemeinde "schlichtweg vergessen" worden.

Die Post habe der Gemeinde zugesichert, über die weiteren Schritte frühzeitig zu informieren. Bei der Auswertung der Tests werde auch die Route geprüft und hinterfragt. Der Pilotversuch von anfangs Juni war vom Bundesamt für Zivilluftfahrt bewilligt worden.

Dabei testete die Post zusammen mit dem Drohnenhersteller Matternet den Transport von Laborproben zwischen dem Zentrallabor im Inselspital und dem Spital Tiefenau.

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