Verkehrsbetriebe STI befördern mehr Passagiere und steigern Gewinn

23.5.2019 - 14:10, SDA

Die Thuner Verkehrsbetriebe STI haben im Geschäftsjahr 2018 zwar mehr Personen befördert. Der Verkehrsertrag war aber wegen Mindererträgen aus dem Tarifverbund leicht rückläufig. Unter dem Strich resultierte dennoch ein deutlich höherer Jahresgewinn.

Insgesamt beförderten die STI im Berichtszeitraum 15,7 Millionen Passagiere. Das sind 2,5 Prozent mehr als im Vorjahr, wie dem am Donnerstag veröffentlichten Geschäftsbericht zu entnehmen ist.

Der Betriebsertrag der Gruppe stieg insgesamt um 3,7 Prozent auf 42,2 Millionen Franken. Rückläufig war allerdings der Verkehrsertrag, der aufgrund von Mindererträgen aus dem Tarifverbund um 0,8 Prozent auf 19,2 Millionen sank. Die Abnahme wird mit geringeren Abonnementsverkäufen sowie einem ungünstigeren Verteilschlüssel begründet.

Der Rückgang im Verkehrsertrag konnte aber durch Nebenerträge und Abgeltungen überkompensiert werden. Zugenommen haben aber auch die Kosten. Der Betriebsaufwand stieg um 5 Prozent auf 37,8 Millionen. Dafür verantwortlich waren vor allem die höheren Energieaufwendungen sowie die gestiegenen Materialkosten für den Unterhalt der 80 Kursfahrzeuge.

Statutenänderung wegen Übernahme

An der kommenden Generalversammlung vom 13. Juni beantragt der Verwaltungsrat eine Statutenänderung. Geplant ist, dass die Verkehrsbetriebe STI AG und die Autoverkehr Grindelwald AG in die STI Beteiligungen AG übergeführt werden.

Die bisherigen Aktionäre sollen aber auch nach der Statutenänderung Eigentümer der Gesellschaft bleiben. Seit Anfang Jahr ist die Autoverkehr Grindelwald AG ein Tochterunternehmen der STI.

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