Deutlich weniger tödliche Unfälle in Luzern als vor 25 Jahren

SDA

17.6.2019 - 11:14

Auf Luzerns Strassen ereignen sich immer weniger Unfälle wie dieser auf der Autobahn A14 bei Inwil im Mai dieses Jahres. (Symbolbild)
Source: KEYSTONE/Luzerner Polizei

Seit den 1990er-Jahren ist die Zahl der polizeilich registrierten Strassenverkehrsunfälle im Kanton Luzern stark rückläufig. Gegenüber 1993 nahm die Zahl der bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommenen Menschen gar um 53,6 Prozent ab.

2018 hatten sich auf den Strassen des Kantons Luzern 2127 Verkehrsunfälle ereignet. 1207 Mal entstand nur Sachschaden, in 920 Fällen wurden Menschen verletzt, insgesamt starben 13 Personen.

Wie eine am Montag publizierte Unfallstatistik der vergangenen 25 Jahre von Lustat Statistik Luzern zeigt, ist die Zahl der registrierten Unfälle im Kanton Luzern deutlich rückläufig. Gegenüber 1993 nahm sie nämlich um 38,8 Prozent ab.

Die Zahl der Verletzten ging um 8,5 Prozent zurück, jene der Getöteten gar um 53,6 Prozent. Auch im Vergleich zum Vorjahr sei die Tendenz weiter rückläufig, heisst es weiter. Auch wenn die Zahl der Getöteten konstant geblieben sei.

Die Verteilung der Unfälle nach Ortslage blieb ziemlich gleich: Gut zwei Drittel geschahen innerorts, knapp ein Drittel ausserorts oder auf Autobahnen.

Während die Zahl der verunfallten Velo- und Motorradfahrerinnen und -fahrer sowie die Zahl der verunfallten Autoinsassen und Fussgänger im zeitgleichen Vergleich ebenfalls rückläufig ist, nimmt die Zahl der verunfallten Personen, die mit E-Bikes unterwegs sind, weiter zu.

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