Industrie im Littauerboden wird besser vor Hochwasser geschützt

13.2.2018 - 08:04, SDA

Das Industriegebiet von Emmenbrücke und Littau entlang der Kleinen Emme wird besser vor Hochwasser geschützt. Der Kanton startet in den nächsten Tagen mit der Realisierung der entsprechenden Massnahmen. Die Arbeiten kosten 14 Millionen Franken und dauern bis Juni 2019.

Zunächst müssten Vorbereitungsarbeiten realisiert werden, teilte das kantonale Baudepartement am Dienstag mit. Es handle sich dabei um die Zufahrtsstrasse, um Bauinstallationsplätze, Baupisten, Rodungsarbeiten und Werkleitungen. Ab September folgten die Hauptarbeiten im Gewässer.

Nach dem Hochwasser von 2005 hatte der Kanton Luzern entschieden, die Kleine Emme zwischen dem Zufluss der Fontannen im Entlebuch bis zur Mündung in die Reuss in Emmenbrücke etappenweise auszubauen. Es handelt sich um eine Strecke von 23 Kilometern.

Das vorliegende Bauvorhaben, das vor allem die Industrie im Littauerboden schützen soll, ist rund 1,1 Kilometer lang. Weil die Kleine Emme dort stark verbaut ist, gibt es nur wenige Möglichkeiten, um den Gewässerraum zu erweitern.

Geplant ist, das linke und rechte Ufer mit neuen Mauern und steileren Böschungen auszubauen. Die Flusssohle wird strukturiert, die Schwellen werden zurückgebaut. Ziel ist es, die Abflusskapazität zu erhöhen.

An den Baukosten beteiligen sich neben dem Kanton der Bund, die Gemeinden Luzern und Littau sowie Private.

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