Lawinensituation in Uri entspannt sich etwas

rl, sda

17.1.2021 - 16:24

Die starken Schneefälle - im Bild Göschenen am letzten Donnerstag - haben im Kanton Uri zu verschiedenen Strassensperrungen geführt. Bis am Sonntag hat sich die Lawinensituation etwas entspannt. (Archivaufnahme)
Keystone

Im Kanton Uri hat sich am Sonntag die Lawinensituation entspannt, die Gefahr wurde von «gross» auf «erheblich» zurückgestuft. Am Mittag konnte die wegen Lawinengefahr gesperrte Strasse Hospental-Realp wieder freigegeben werden. Die Furkastrasse war seit Mittwochabend aus Sicherheitsgründen gesperrt und Realp mit dem Auto nicht erreichbar gewesen.

Bereits um 9 Uhr geöffnet worden war am Sonntag die Sustenstrasse von Wassen nach Meien. Allerdings wurde sie um 16 Uhr wieder gesperrt. Es müsse mit dem Niedergang von Lawinen gerechnet werden, teilte Alert Swiss mit. Sicher noch bis Montagmorgen gesperrt sei der Abschnitt von Meien nach Färnigen.

Mit Einschränkungen leben mussten am Sonntag weiterhin die Bewohnerinnen und Bewohner von Bauen. Die Zufahrtsstrasse von Seedorf her war nur während ein paar Zeitfenstern von jeweils 15 Minuten passierbar. Auf die Kantonsstrasse waren am Donnerstag und Freitag Lawinen niedergegangen.

Am Samstag waren bereits die Sperrungen der Kantonsstrasse von Gurtnellen nach Wassen sowie die Strasse durch die Schöllenen, die Göschenen mit Andermatt verbindet, aufgehoben worden.

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