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LUKB mit etwas gemischtem Ergebnis im ersten Quartal 2022

SDA

8.4.2022 - 08:43

Politischen Unsicherheiten, steigende Inflation und volatile Finanzmärkte haben das erste Quartal des LUKB-Geschäftsjahrs geprägt. (Archivaufnahme)
Keystone

Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) hat im ersten Quartal 2022 ein etwas gemischtes Resultat vorgelegt. Unterm Strich blieb zwar mehr Gewinn, der Geschäftserfolg lag aber unter dem Vorjahreswert. Beim Ausblick hält die Bank an ihrem Ziel fest, wie sie am Freitag mitteilte.

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8.4.2022 - 08:43

Die börsenkotierte Aktiengesellschaft erzielte beim Geschäftserfolg als Mass für die operative Leistung ein um 5,4 Prozent tieferes Ergebnis von 70,1 Millionen Franken. Unter dem Strich resultierte derweil ein um 1,6 Prozent höherer Konzerngewinn von 55,6 Millionen Franken.

Besseres Zinsgeschäft, Handelsgeschäft tiefer

Im wichtigsten Geschäftsbereich, dem Zinsengeschäft, konnte die LUKB über die ersten drei Monate den Nettoerfolg um 1,2 Prozent auf 95,7 Millionen Franken steigern. Zulegen konnte die Bank darüber hinaus im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft (+9,2 Prozent auf 31,7 Millionen Franken). Dies zeige, dass man mit der Verbreiterung der Ertragsbasis «auf gutem Weg» sei, teilte die Bank mit.

Hingegen ging das Handelsgeschäft nach dem starken Ergebnis im Vorjahr um 13,6 Prozent auf 13,3 Millionen Franken zurück. Der gesamte Geschäftsertrag lag mit 146,0 Millionen um 0,7 Prozent unter dem Vorjahr.

Der Geschäftsaufwand erhöhte sich derweil um 2,6 Prozent auf 66,4 Millionen Franken. Die Cost-Income-Ratio verschlechterte sich per Ende des Quartals auf 44,0 Prozent (2021: 42,6 Prozent).

Bilanzsumme gesteigert

Die Bilanzsumme der Kantonalbank legte per Ende März auf 53,87 Milliarden Franken zu und lag damit um 2,0 Prozent über dem Wert von Ende 2021. Dabei konnte die Bank im Hypothekargeschäft weiter zulegen: Die Hypothekarforderungen nahmen in den ersten drei Monaten des Jahres um 1,4 Prozent auf 33,2 Milliarden Franken zu.

In der Position Kundenausleihungen sind nach weiteren Rückzahlungen nun noch Covid-19-Kredite in der Höhe von 157,5 Millionen Franken enthalten (Höchststand Ende Juli 2020: 248,1 Millionen Franken).

Derweil verzeichnete die LUKB im ersten Quartal einen tieferen Nettoneugeldzufluss von 419 Millionen Franken; im Vorjahr lag er bei 652 Millionen Franken. Zudem verringerten sich unter Berücksichtigung der negativen Performance die von der LUKB betreuten Kundenvermögen bis Ende März um 1,1 Prozent auf 36,5 Milliarden Franken.

Ausblick bestätigt

Nach dem ersten Quartal hält die LUKB an ihrem Gewinnziel für das Gesamtjahr fest. Es werde unverändert ein Konzerngewinn in Höhe des Vorjahres angestrebt. 2021 lag dieser bei 221,4 Millionen Franken, hiess es in der Mitteilung. Die Bank sei sich aber bewusst, dass die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs noch nicht abschätzbar seien.

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