Gesundheitswesen

Luzerner Hirslanden Klinik St. Anna wird erweitert und modernisiert

rl, sda

2.2.2021 - 09:31

Die beiden neuen geplanten Trakte der Hirslanden Klinik St. Anna in Luzern
Die beiden neuen geplanten Trakte der Hirslanden Klinik St. Anna in Luzern
Keystone

Die Privatspitalgruppe Hirslanden erweitert und modernisiert in Luzern die Klinik St. Anna. Geplant ist ein neuer Trakt, ältere Gebäudeteile werden abgerissen und ersetzt. Die Bauarbeiten für das Vorhaben «Annaplus» sollen von 2021 bis 2027 dauern und über 100 Millionen Franken kosten, wie die Hirslanden Klinik St. Anna am Dienstag mitteilte.

Die Arbeiten für den neuen Trakt G beginnen im März und dauern rund zwei Jahre. Der neue Klinikteil mit zwei unterirdischen und vier oberirdischen Stockwerken wird im Gebiet des heutigen Innenhofs zwischen Klinik und Parkhaus gebaut und wird verschiedene Abteilungen aus den Trakten A und B aufnehmen.

Ab 2023 werden diese beiden alten Trakte abgerissen und durch einen neuen Trakt A+ ersetzt. In A+, der zwei unterirdische und fünf oberirdische Stockwerke umfassen soll, werden das Notfallzentrum, die Operationssäle, die Intensivpflegestation und weitere Pflegestationen untergebracht werden.

Ziel sei es, mit der erneuerten Infrastruktur auch langfristig eine moderne und hochwertige Medizin anbieten zu können, teilte die Hirslanden Klinik St. Anna mit. Zudem werde die Klinik ihr Angebot, etwa mit einer Radiotherapie, ausbauen können.

Der Klinikbetrieb soll durch die Bauarbeiten nicht gestört werden. Allerdings wird das Parkplatzangebot etwas reduziert sein. Nicht davon betroffen würden die Fahrten von Ambulanzfahrzeugen und von weiteren Notfällen, hiess es.

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