Schifffahrt auf dem Vierwaldstättersee weiterhin im Gegenwind

rl, sda

18.10.2021 - 10:41

Das Dampfschiff "Stadt Luzern" war ein Highlight der Sommersaison 2021. Es war im Frühling nach einer zweieinhalbjährigen Revisionspause auf den See zurückgekehrt. (Archivbild)
Keystone

Die Schifffahrt auf dem Vierwaldstättersee hat sich im Sommer 2021 etwas von der Coronakrise erholt. Die Zahl der Passagiere blieb aber deutlich unter dem Wert von 2019, wie die Schifffahrtsgesellschaft Vierwaldstättersee (SGV) am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mitteilte.

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18.10.2021 - 10:41

Seit heute Montag verkehren die SGV-Schiffe gemäss Winterfahrplan. Zur abgeschlossenen Sommersaison sagte SGV-Marketingleiter Raffael Grütter, die Zahl der Passagiere habe gegenüber dem Sommer 2020, als Corona einen mehrmonatigen Betriebsunterbruch verursacht hatte, um 30 Prozent zugenommen. Die Zahlen würden aber noch immer 40 Prozent unter dem Wert von 2019 liegen.

In der abgeschlossenen Sommersaison haben wegen Corona weiterhin die internationalen Gäste gefehlt, die auch bei schlechtem Wetter eine Schifffahrt unternehmen. Grütter sprach deswegen von einer grossen Wetterabhängigkeit der Schifffahrt. Bei schlechtem Wetter seien die Schiffe leer gewesen, erklärte er.

Negativ zu Buche schlug 2021 das Hochwasser im Juli, das die Schifffahrt zu einem neuntägigen Stillstand zwang. September und Oktober seien dagegen positiv verlaufen, sagte Grütter.

Aufgrund der gesunkenen Nachfrage, optimierte die SGV im Sommer ihr Fahrplanangebot. Auch im Winter 2021/22 fahren weniger Schiffe als in anderen Jahren. Kurzarbeit werde erneut ein Thema sein, sagte Grütter.

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