BildungUrner Forschungsinstitut vergibt zwei Anschubstipendien
we, sda
6.2.2023 - 10:59
Die Reuss fliesst durch ein Wasserkraftwerk bei Meien im Kanton Uri. (Archivbild)
Keystone
Das Urner Forschungsinstitut «Kulturen der Alpen» vergibt zwei Anschubstipendien. Bewerben können sich Studierende, die sich vertieft mit den Besonderheiten des Alpenraums auseinandersetzen wollen.
Keystone-SDA, we, sda
06.02.2023, 10:59
SDA
Die beiden Anschubstipendien sollen es Studentinnen und Studenten ermöglichen, ab dem 1. Mai während eines Jahres ein eigenes Dissertationsprojekt zu entwickeln, wie das Institut am Montag mitteilte. Die beiden Projekte sollen sich den kulturellen Besonderheiten des alpinen Raums widmen.
Das Institut setzt beim einen Stipendium, dem «Urner Anschubstipendium», einen spezifischen Schwerpunkt. So soll sich das Dissertationsprojekt mit der historischen Entwicklung von Wasserzinsen und den heutigen lokalen Entschädigungen sowie mit der aktiven Einbindung der lokalen Bevölkerung in der Energiewende auseinandersetzen. Das Thema der Dissertation situiere sich an der Schnittstelle zwischen Wirtschafts-, Rechts- und Zeitgeschichte, heisst es.
Das zweite Anschubstipendium ist für eine Dissertation vorgesehen, die sich an den Forschungsdimensionen des Instituts orientiert. Diese beinhalten unter anderem die Auseinandersetzung mit den Alpen im Volkslied oder der Literatur, der Veränderung von Kulturlandschaften oder mit alpinen Traditionen.
Die Stipendiatinnen und Stipendiaten sind für ein Jahr an der Uni Luzern angestellt. Bewerbungsunterlagen können bis Ende März eingereicht werden.
Parlament bewilligt finanzielle Unterstützung
Das universitäre Forschungsinstitut «Kultur der Alpen» war Ende Februar 2020 in den Räumlichkeiten der Dätwyler-Stiftung in Altdorf eröffnet worden – vorerst für die Dauer von drei Jahren. Der Kanton Uri baute das Forschungsinstitut in Zusammenarbeit mit der Universität Luzern auf.
Im November vergangenen Jahres sprach sich der Landrat dafür aus, das Institut jährlich mit 500'000 Franken zu unterstützen. Der Betrag war aber umstritten. Der Kantonsbeitrag dient zur Deckung von Personal- und Sachkosten. Forschungsprojekte muss die Stiftung via Drittmittel finanzieren.
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