Urner Kantonalbank trotz Gewinnrückgang zufrieden

SDA

23.7.2019 - 09:03

Die Urner Kantonalbank, hier der Hauptsitz in Altdorf, ist mit dem Geschäftsgang im ersten Halbjahr 2019 zufrieden (Archivbild).
Source: KEYSTONE/URS FLUEELER

Die Urner Kantonalbank hat im ersten Halbjahr 2019 einen kleineren Gewinn erwirtschaftet als in der Vorjahresperiode. Die Bank ist aber trotzdem zufrieden, dies weil wegen Investitionen ein tieferes Ergebnis erwartet wurde.,

Wie die Urner Kantonalbank (UKB) am Dienstag mitteilte, ging der Halbjahresgewinn um 1,1 Millionen Franken auf 8,1 Millionen Franken zurück. Auch der Geschäftserfolg fiel tiefer aus als im ersten Halbjahr 2018: Er reduzierte sich von 9,3 Millionen Franken auf 8,1 Millionen Franken.

Sowohl der Geschäftserfolg als auch der Gewinn hätten unter Berücksichtigung der Investitionen die Erwartungen übertroffen, kommentierte die UKB das Ergebnis.

Das Zinsengeschäft bezeichnete die Bank als solide. Der Brutto-Erfolg fiel in den ersten sechs Monaten mit 17,3 Millionen Franken gleich hoch aus wie in der Vorjahresperiode. Nach der Berücksichtigung der Wertberichtigungen sank der Netto-Erfolg um 1 Million Franken auf 17,1 Millionen Franken.

Die Erfolge aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft sowie aus dem Handelsgeschäft fielen tiefer aus als im letzten Jahr. Insgesamt erzielte die UKB im ersten Semester 2019 einen Betriebsertrag von 22,2 Millionen Franken, was einen Rückgang von 1,4 Millionen Franken bedeutet.

Der Geschäftsaufwand stieg um 0,1 Millionen Franken auf 12,9 Millionen Franken. Der Kostenanstieg sei primär auf die fortschreitende Digitalisierung der Bank zurückzuführen.

Die Bilanzsumme der Bank erhöhte sich seit Ende 2018 um 2,6 Prozent auf 3,4 Milliarden Franken. Die Hypothekarforderungen beliefen sich auf 2,5 Milliarden Franken. Sie haben damit um 2,1 Prozent zugenommen.

Die Zahl der Vollzeitstellen ging um 3 auf 96 zurück. Die Kantonalbank führte im ersten Halbjahr 2019 unverändert neun Geschäftsstellen. Sie will aber mehrere Filialen schliessen oder in ein Video-Angebot umwandeln.

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