Coronavirus – Schweiz

Weiterhin Übersterblichkeit bei älteren Zentralschweizern

we, sda

3.2.2021 - 11:59

In der Zentralschweiz - im Bild der Friedhof von Andermatt im Winter 2019 - sterben weiterhin mehr ältere Menschen als zu erwarten ist. (Archivbild)
In der Zentralschweiz - im Bild der Friedhof von Andermatt im Winter 2019 - sterben weiterhin mehr ältere Menschen als zu erwarten ist. (Archivbild)
Keystone

In der Zentralschweiz sterben weiterhin mehr ältere Menschen als üblich. Seit 14 Wochen ist bei den Personen ab 65 Jahren eine Übersterblichkeit zu beobachten.

Demnach ist seit dem 19. Oktober 2020 die Anzahl wöchentlicher Todesfälle in dieser Altersgruppe grösser als statistisch zu erwarten ist. In der zuletzt ausgewerteten zweiten Kalenderwoche (18. bis 24. Januar) wurden 142 Todesfälle registriert. Damit liegt die Zahl noch leicht über der Obergrenze der zu erwartenden Todesfälle.

Die Bandbreite der zu erwartenden Todesfälle betrug in jener Woche 82 bis 136 Todesfälle. Bei den Zentralschweizerinnen und Zentralschweizern unter 65 Jahren gibt es gemäss Lustat keine Übersterblichkeit.

Lustat publizierte die Berechnungen auch für den Kanton Luzern. Dort sei seit dem 4. Januar 2021 keine Übersterblichkeit zu beobachten. Bei den Über-65-Jährigen war vom 16. November 2020 sieben Wochen in Folge eine Übersterblichkeit zu beobachten gewesen.

Die aktuellen Zahlen von Lustat zur Übersterblichkeit beruhen auf Hochrechnungen, weil es eine gewisse Zeit dauert, bis alle Todesfälle dem Bundesamt für Statistik gemeldet sind. Die normalerweise zu erwartende Zahl der Todesfälle wird auf Basis der Vorjahre berechnet.

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