Zentralschweizer Kantone melden 439 weitere Coronafälle

SDA

21.10.2020 - 17:20

Im Kanton Schwyz ist besonders der Bezirk Schwyz vom Anstieg der Corona-Fälle betroffen. (Archivbild)
Source: KEYSTONE/URS FLUEELER

In der Zentralschweiz sind am Mittwoch weitere 439 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nach wie vor hoch ist die Zahl der Ansteckungen im Kanton Schwyz. Luzern automatisiert wegen den hohen Fallzahlen sein Contact Tracing und weitet das Maskenobligatorium an den Schulen aus.

Im Kanton Schwyz lagen am Mittwoch 1845 bestätigte Fälle vor, das waren 159 mehr als noch am Vortag. Eine weitere Person starb an den Folgen von Covid-19. Damit sind bislang im Kanton Schwyz 36 Personen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Am stärksten betroffen von den aktuellen Infektionen ist der Bezirk Schwyz.

Der Kanton Zug meldete am Mittwochnachmittag 61 Neuinfektionen innert 24 Stunden. Seit Beginn der Pandemie wurden somit 1075 Fälle registriert. 14 Personen befinden sich im Spital.

In Obwalden stieg die Zahl der positiven Tests um 14 auf 266, es kam ein vierter Todesfall hinzu. In Nidwalden stieg die Zahl der bestätigten Ansteckungen um 16 auf 303, in Uri um 24 auf 262.

Im Kanton Luzern kamen 165 neue Corona-Fälle hinzu, somit wurden bislang 2489 Personen positiv auf das Virus getesteten. Der Anstieg der Fälle entspricht jenem des Vortages.

SMS informiert positiv Getestete

Die vielen neuen Coronafälle bringen das Luzerner Contact Tracing an seine Kapazitätsgrenzen. Zur Entlastung werden positiv Getestete deswegen neu automatisiert per SMS informiert und aufgefordert, sich in Isolation zu begeben und Kontaktpersonen zu informieren. Eine persönliche Kontaktaufnahme per Telefon erfolgt dann später, aber «so rasch wie möglich», wie die Staatskanzlei mitteilte.

Das Luzerner Bildungs- und Kulturdepartement weitete angesichts des sich stark ausbreitenden Virus die Maskenpflicht an den Schulen aus. Ziel sei es, den regulären Unterricht so lange wie möglich zu halten und Fernunterricht zu vermeiden, hiess es in einer Mitteilung der Staatskanzlei.

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