Zuger Blaulichtorganisationen rüsten sich für Grosseinsatz

SDA

20.5.2019 - 12:25

Rüsten sich für das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest im August in Zug: Die Freiwillige Feuerwehr Zug, der Rettungsdienst Zug und die Zuger Polizei.
Source: Zuger Polizei

Das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest (ESAF) in Zug stellt Polizei, Feuerwehr und Sanität vor grosse Herausforderungen. Die Blaulichtorganisationen können bei der Bewältigung des grössten Zuger Volksfest aller Zeiten auch auf ausserkantonale Hilfe rechnen.

Das ESAF findet vom 23. bis 25. August statt und dürfte rund 300'000 Personen anlocken. Dies entspricht fast dreimal der Bevölkerungszahl des Kantons Zug.

Im hohen Personenaufkommen liege für die Zuger Blaulichtorganisationen die grosse Herausforderung, teilten die Zuger Polizei, der Rettungsdienst Zug und die Freiwillige Feuerwehr Zug am Montag mit. Neben dem ESAF müsse auch das normale Alltagsgeschäft bewältigt werden.

Eine grosse Herausforderung für die Zuger Polizei ist der Verkehr. Am Wochenende wird auf den Einfallsachsen mit grossen Verkehrsbehinderungen gerechnet. Gleichzeitig müssten Strassen für dringliche Einsätze der Blaulichtorganisationen offen gehalten werden, heisst es in der Mitteilung.

Alle Polizisten verfügbar

Die Polizei muss sich aber auch um jene Phänomene kümmern, die für Grossanlässe typisch sind, also Streitereien, Schlägereien, Taschendiebstähle oder Falschgeld. Auch für mögliche Unwetter oder andere Risiken muss sich die Polizei rüsten. Alle Polizeiangehörigen seien während des Grossanlasses im Einsatz oder verfügbar, heisst es in der Mitteilung. Es gebe eine Feriensperre.

Der Rettungsdienst Zug rechnet damit, dass er am ESAF drei Mal mehr ausrücken muss als an einem gewöhnlichen Wochenende. Er wird sich dezentral in Zug, Baar und Ennetsee postieren. Fahrzeuge aus den Kantonen Zürich und Schwyz unterstützen die Zuger Rettungsteams. Innerhalb des Festareals stellt Schutz & Rettung Zürich den Sanitätsdienst sicher. Die Zuger Bevölkerung werde wegen des ESAF nicht schlechter versorgt sein, heisst es in der Mitteilung.

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Zug wird am ESAF von den Feuerwehren Baar und Steinhausen unterstützt. Während des Grossanlasses wird rund um die Uhr ein Tanklöschfahrzeug mit sechs Personen einsatzbereit sein.

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