Aargauische Pensionskasse erzielt 2020 eine positive Performance

ga, sda

12.4.2021 - 11:05

Die Aargauische Pensionskasse, bei der vor allem Staatsangestellte und Lehrpersonen versichert sind, erzielte 2020 eine Rendite von 3,8 Prozent.
Keystone

Die Aargauische Pensionskasse (APK) hat im vergangenen Jahr eine Rendite von 3,8 Prozent erwirtschaftet. Der Deckungsgrad sank jedoch um 0,7 Prozentpunkte auf 104,2 Prozent. In der APK sind vor allem Staatsangestellte und Lehrpersonen versichert.

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12.4.2021 - 11:05

Die positive Entwicklung des Vorjahres habe mindestens teilweise mitgenommen werden können, schrieb die grösste Aargauer Pensionskasse in einer Mitteilung vom Montag. Der Anlageertrag von 3,8 Prozent habe ausgereicht, um im Pandemie-Jahr den gesamten Zinsaufwand für die Vorsorgekapitalien, die technischen Rückstellungen sowie die Verwaltungskosten zu finanzieren.

Aufgrund des anhaltend tiefen Zinsniveaus wurden gemäss APK im Hinblick auf eine weitere Senkung des technischen Zinssatzes sowie auf einen bevorstehenden Grundlagenwechsel zusätzliche Rückstellungen von 225 Millionen Franken geäufnet.

Vermögen von 12,1 Milliarden Franken

Die finanzielle Risikofähigkeit sei weiterhin «nur teilweise gegeben». Diese sei erst mit vollständig gebildeter Wertschwankungsreserve erreicht, hielt die APK fest. Das Vermögen der Pensionskasse betrug per Ende 2020 insgesamt 12,1 Milliarden Franken. Dies ist ein Anstieg von rund eine halbe Milliarde Franken im Vergleich zum Vorjahr.

In der APK sind 33'252 Personen versichert, hinzu kommen 13'314 Rentnerinnen und Rentner. 177 Arbeitgeber sind der Pensionskasse angeschlossen. Der administrative Verwaltungsaufwand pro versicherte oder pro rentenbeziehende Person liegt weiterhin unter 100 Franken. «Damit sind wir eine der günstigsten kantonalen Pensionskassen», schrieb die APK in ihrem Jahresbericht.

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