Aargauische Pensionskasse fährt 2018 negative Performance ein

SDA

7.5.2019 - 11:00

Die Aargauische Pensionskasse (APK) hat im vergangenen Jahr eine negative Performance von 2,14 Prozent erlitten. Der Deckungsgrad sank von 104,4 Prozent auf 99,4 Prozent. In der APK sind vor allem Staatsangestellte und Lehrpersonen versichert.

Die grösste Pensionskasse im Aargau hatte 2017 noch eine Performance von 8,1 Prozent erwirtschaftet. Auf das erfolgreiche Anlagejahr 2017 sei eine «anspruchsvolle Periode an den Finanzmärkten» gefolgt, teilte die APK am Dienstag mit. Das Jahresende 2018 sei von grossen Verwerfungen an den Aktienmärkten geprägt gewesen.

Mit der negativen Performance von 2,14 Prozent habe die APK aber dennoch besser abgeschnitten als der Durchschnitt der schweizerischen Pensionskassen von rund minus 3,35 Prozent, heisst es im Jahresbericht.

Die Anlagen in Immobilien sowie Infrastrukturprojekte hätten sehr zum Ergebnis beigetragen. Das APK-Vermögen per Ende 2018 beträgt rund 10,6 Milliarden Franken. Bei der APK sind 31'953 Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen versichert. 11'911 Personen beziehen eine Rente.

Wegen des schlechten Jahres 2018 senkt die APK den Zinssatz für die Sparguthaben um 0,25 Punkte auf 1,0 Prozent – also auf den vom Bundesrat für die obligatorische berufliche Vorsorge festgelegten Mindestzinssatz.

Per 2019 wurde für die Versicherten auch der Umwandlungssatz von 5,9 Prozent auf 5,3 Prozent reduziert. Diese Anpassung wird gemäss APK mit Übergangsmassnahmen abgefedert und eliminiert aus heutiger Sicht die systematischen Umverteilungen zugunsten künftiger Rentnerinnen und Rentner. Zudem sei es den Versicherten ab diesem Jahr möglich, sich online für ein freiwilliges Sparen zu entscheiden.

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