Basler Unispital zahlt einem Teil des Pflegepersonals mehr Lohn

SDA

24.9.2020 - 15:25

Pflegende der Intensiv- und der Intensiv-Überwachungstation des Universitätsspitals Basel erhalten mehr Lohn. (Symbolbild)
Source: KEYSTONE/ANTHONY ANEX

Am Universitätsspital Basel (USB) kommt ein Teil des von der Corona-Pandemie besonders geforderten Pflegepersonals im kommenden Jahr in den Genuss einer Lohnerhöhung. Im Budget 2021 des USB werden dafür 1,2 Millionen eingestellt.

Erhöht werden die Löhne der Pflegenden auf der Intensivstation und der Intermediate Care Unit, der Intensiv-Überwachungsstation, wie es in der Mitteilung heisst. Profitieren können rund 200 Mitarbeitende, wie es beim USB auf Anfrage hiess.

Erhöht werden auch die Ausbildungslöhne jener rund 80 Mitarbeitenden, welche die zweijährige höhere Fachausbildung zur Pflegefachperson HF absolvieren. Mit dieser Lohnerhöhung will das Spital gemäss Communiqué ein «klares Zeichen» setzten, um für diesen Teil des Pflegepersonals längerfristig die Attraktivität im Arbeitsmarkt zu erhalten und zu steigern.

Weiter haben der Verwaltungsrat des USB und die Spitalleitung beschlossen, 2021 für das gesamte dem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) unterstellten Personal 1,4 Millionen Franken für individuelle Lohnanpassungen zur Verfügung zu stellen. Das entspricht 0,3 Prozent der Lohnsumme von rund 425 Millionen Franken. Am USB fallen rund 4500 von insgesamt 7500 Mitarbeitenden unter den GAV.

Mit dieser Massnahme will das USB unter dem Eindruck der Covid-19-Pandemie aussergewöhnliche Leistungen der Beschäftigten im Gesundheitswesen honorieren, wie es in der Mitteilung heisst. Zugleich verweist das Unispital auf seine coronabedingt schwierige Ertragssituation. Gerechnet wird für das laufende Jahr laut einem USB-Sprecher mit einem Defizit in der Grössenordnung von 25 Millionen.

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