GeschichteDokumente der Bibliotheca Afghanica gehen an Universität Basel
dosp, sda
13.2.2023 - 11:39
Paul Bucherer-Dietschi, Gründer der Bibliotheca Afghanica, zusammen mit dem Exil-Afghanen Zemaray Hakimi in einer Archivaufnahme von 2001.
Keystone
Die umfassenden Bestände der bislang privat geführten Bibliotheca Afghanica sind der Universität Basel übergeben worden. Am Montag fand im Wildt'schen Haus in Basel die Vertragsunterzeichnung statt.
Keystone-SDA, dosp, sda
13.02.2023, 11:39
13.02.2023, 11:49
SDA
Die Bibliotheca Afghanica umfasst rund 300 Laufmeter an schriftlichen Zeugnissen zur Geschichte Afghanistans sowie gegen 70'000 historische Bilddokumente, wie die Universität Basel am Montag mitteilte. Sie wurde von Paul und Veronica Bucherer-Dietschi 1975 gegründet und 1983 in eine Stiftung mit Sitz in Bubendorf BL überführt.
Anfänglich war die Bibliothek noch auf die Natur, Kultur und Geschichte des Landes konzentriert. Nach dem Einmarsch sowjetischer Truppen im Jahr 1979 sammelte das Gründerpaar Informationen über den Krieg, die sowjetische Besetzung und den Widerstand der Bevölkerung.
Gemäss Communiqué dokumentiert die Bibliothek dabei auch den Wandel von einem offenen, vom Sufismus geprägten Islam zu Jihadismus der Mujaheddin und der Taliban. Die Dokumente, die den Übergang zum Extremismus belegten, seien einmalig auf der Welt.
Das Afghanistan-Institut gründete 1998 zusammen mit Persönlichkeiten aus Afghanistan neben der Bibliothek in Bubendorf auch ein «Afghanistan-Museum im Exil», das 2000 eröffnet wurde. 2007 wurden die Objekte nach Kabul zurückgegeben.
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