Höhere Nachfrage bei der Basler Suchtberatung im Corona-Jahr 2020

dosp, sda

7.7.2021 - 11:44

Alkoholprobleme standen an der Spitze der Fälle, mit denen die Basler Suchtberatungsstellen konfrontiert waren. (Symbolbild)
Keystone

Die Basler Suchtberatung hat im Corona-Jahr 2020 eine höhere Nachfrage nach Beratungsgesprächen und Neuanmeldungen verzeichnet. In den meisten Fällen ging es um einen problematischen Alkoholkonsum, gefolgt von Cannabis- und Kokain-Sucht.

dosp, sda

7.7.2021 - 11:44

Die ambulanten Suchtberatungsstellen verzeichneten 2492 Beratungsfälle gegenüber 2342 im Jahr zuvor, wie das Basler Gesundheitsdepartement am Mittwoch mitteilte. Insgesamt wurden 13'945 Beratungsgespräche geführt.

Die Neuzugänge sind 2020 um 8 Prozent auf 1101 angestiegen. Hier lagen Alkoholprobleme mit 436 Fällen an der Spitze, gefolgt vom Cannabis-Konsum mit 152 Fällen und dem Konsum von Kokain mit 105 Fällen.

Die Abteilung Sucht führt diesen Anstieg gemäss Communiqué unter anderem auf die Corona-Pandemie zurück. Man gehe davon aus, dass sich die Auswirkungen der veränderten Lebensverhältnisse auf das Suchtverhalten erst zeitlich verzögert im ganzen Umfang zeigen würden, heisst es im Monitoring-Bericht zur Umsetzung der kantonalen Suchtpolitik.

dosp, sda