Kulturschaffende erhalten in Basel weiterhin Corona-Hilfsgelder

SDA

20.1.2021 - 11:46

Kaum eröffnet und bereits wieder zwangsgeleert: der sanierte und umgebaute Musiksaal im Stadtcasino Basel.
Keystone

Kulturschaffende und -institutionen in Basel-Stadt erhalten nach dem erneuten Lockdown weiter Ausfallentschädigungen von Bund und Kanton. Für 2020 und 2021 stehen insgesamt 20 Millionen Franken vom Kanton zur Verfügung – eine Summe, die durch Bundesmittel verdoppelt wird.

Für den Zeitraum März bis Oktober 2020 seien insgesamt 16,2 Millionen Franken ausbezahlt worden, teilte das Basler Präsidialdepartement am Mittwoch mit. 586 Gesuche um Ausfallentschädigung seien eingereicht worden – 408 von Kulturschaffenden und 178 von Institutionen. Bewilligt worden seien 430 Gesuche.

An selbständigerwerbende Kulturschaffende seien rund 1,8 Millionen, an Institutionen rund 14,4 Millionen Franken ausbezahlt worden. Diese Gelder würden nach Abzug von Kurzarbeits-Entschädigung und Corona-Erwerbsersatz maximal 80 Prozent des Schadens decken, der durch die vom Staat verfügten Einschränkungen entstanden sind. Die fristgerecht eingereichten Gesuche seien bis Ende 2020 behandelt worden.

Fortsetzung bis Ende 2021

Die Unterstützungsmassnahmen werden nun bis Ende 2021 fortgesetzt. Der Kanton staffelt die Eingabetermine für Gesuche um Ausfallentschädigungen: Bis 31. Januar wird er Gesuche von Institutionen entgegennehmen, die den Zeitraum November und Dezember 2020 betreffen. Gesuche für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. April seien bis spätestens 31. Mai einzureichen, heisst es.

Gesuche von einzelnen Kulturschaffenden könnten voraussichtlich ab Mitte Februar 2021 entgegengenommen werden.

Neu werden auch Beiträge an sogenannte Transformationsprojekte gesprochen. Damit sind Projekte gemeint, die zum Beispiel eine strukturelle Anpassung an die durch die Corona-Krise veränderten Verhältnisse zum Ziel haben. Diese Gesuche würden seit Anfang Dezember laufend entgegengenommen.

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