Schüsse im Bahnhof Solothurn: Mann wegen Mordes angeklagt

SDA

18.7.2019 - 10:30

Knapp drei Jahre nach einem Schuss auf einen Mann in der Fussgängerunterführung im Bahnhof Solothurn ist ein 49-jähriger Mann wegen Mordes angeklagt worden. Das 29-jährige Opfer war später im Spital verstorben.

Der mutmassliche Täter aus Sri Lanka hatte sich einen Tag nach der Schussabgabe bei der Solothurner Kantonspolizei gemeldet. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, am Abend des 25. Oktober 2016 bei einem Lokal im südlichen Teil der Bahnhofspassage in Solothurn auf den 29-jährigen Landsmann geschossen zu haben.

Er verletzte ihn so schwer, dass er kurze Zeit später im Spital verstarb. Im Anschluss soll er gemäss Angaben der Staatsanwaltschaft vom Donnerstag die Waffe gegen weitere vor Ort Anwesende gerichtet haben.

Er habe versucht, einen weiteren Landsmann zu erschiessen. Im Vorfeld der Schussabgabe war es gemäss Polizei zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen aus Sri Lanka gekommen.

Die Staatsanwaltschaft hat den 49-Jährigen nun wegen Mordes, versuchten Mordes sowie wegen mehrfacher Gefährdung des Lebens angeklagt. Der Termin der Hauptverhandlung vor dem Amtsgericht Solothurn-Lebern steht noch nicht fest.

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