Härtefall-Fonds im Glarnerland soll erneut aufgestockt werden

lm, sda

2.2.2021 - 10:55

Die Glarner Regierung will den Härtefallfonds für Unternehmen auf über 20 Millionen Franken aufstocken.
Keystone

Die Glarner Regierung will im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie den kantonalen Fonds für Härtefälle erneut aufstocken. Die Regierung beantragt dem Parlament eine Erhöhung auf total 21,5 Millionen Franken.

Im Januar hatte der Regierungsrat beschlossen, den Fonds für Unternehmen um 6,45 auf 10,75 Millionen zu erhöhen. Die zur Zeit noch hängige Vorlage an das Parlament werde entsprechend ergänzt, teilte die Glarner Regierung am Dienstag mit. Aufgestockt werden soll um 17,2 auf 21,5 Millionen Franken.

Zudem wurde die kantonale Regelung angepasst, und zwar aufgrund von Beschlüssen des Bundesrates zur Covid-19-Härtefallverordnung. Der Regierungsrat teile die Einschätzung des Bundesrates, wonach ein Härtefallprogramm das geeignete Instrument sei, um die negativen wirtschaftlichen Folgen der Pandemie gezielt abzufedern.

Die kantonalen Härtefallgelder seien schneller verfügbar als neue Covid-19-Kredite. Und A-Fonds-perdu-Beiträge entsprächen eher einem Bedürfnis als die Vermittlung rückzahlbarer Kredite, schrieb die Regierung weiter.

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