Die meisten Ukrainerinnen un Ukrainer in Graubünden arbeiten bei Gastro- oder Reinigungsbetrieben. Nun soll ihr Potenzial besser genutzt werden. (Symbolbild)
Keystone
Die Fachstelle Integration des Kantons Graubünden hat drei neue Jobcoaches angestellt, die ab sofort Ukrainerinnen und Ukrainer bei der Integration in den lokalen Arbeitsmarkt unterstützen. Das Potenzial sei gross, hiess es seitens der Behörden. Man erhofft sich einen Beitrag gegen den Fachkräftemangel.
Keystone-SDA, mafr, sda
16.02.2023, 08:59
SDA
Aktuell arbeiten im Kanton Graubünden 12,6 Prozent der erwerbsfähigen Ukrainerinnen und Ukrainer. Die meisten fanden ihren Job in der Gastronomie oder bei Reinigungsunternehmen. Die Berufserfahrungen und Bildungsabschlüsse der Geflüchteten sollen aber besser genutzt werden, wie der Kanton Graubünden am Donnerstag in einem Communiqué schrieb.
«Viele Personen haben Ausbildungen und Kenntnisse in technischen Bereichen, sind Ingenieure oder Chemielaborantinnen und -laboranten», sagte der Fachstellenleiter Integration Felix Birchler auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Auch gäbe es Stellensuchende aus der Finanz- oder Pflegebranche. Viele Geflüchtete würden auch über Ausbildungen und Berufserfahrungen im Gastrobereich verfügen.
3000 Franken pro Person
Der Bund stellt den Kantonen 3000 Franken pro Person mit Schutzstatus S für Massnahmen und Angebote im Bereich Integration zur Verfügung. Aus diesem Topf würden die drei neuen Jobcoaches finanziert, so Birchler weiter. Aktuell leben 1400 Ukrainerinnen und Ukrainer in Graubünden.
Die Coaches schauen mit den Betroffenen deren Vorkenntnisse an und suchen gemeinsam mit ihnen nach Arbeitgebenden. Wo nötig, werden Qualifikationen auch zusätzlich erlernt, um Anschluss auf dem hiesigen Arbeitsmarkt zu finden. Nur Personen mit Schutzstatus S profitieren vom neuen Angebot. Für die übrigen vorläufig Aufgenommenen mit Status F stellt der Kanton schon länger sieben Jobcoaches zur Verfügung.
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